12. Mai 2020 / 13:17 Uhr

BVB-Lizenzspielerchef Kehl über Duell mit Schalke ohne Fans: "Ungewöhnlichstes Derby der Geschichte"

BVB-Lizenzspielerchef Kehl über Duell mit Schalke ohne Fans: "Ungewöhnlichstes Derby der Geschichte"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Kehl hat über das anstehende Revierderby zwischen dem BVB und Schalke gesprochen. 
Sebastian Kehl hat über das anstehende Revierderby zwischen dem BVB und Schalke gesprochen.  © imago images/Horstmüller
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Am Samstag treffen der BVB und Schalke im Revierderby aufeinander. Doch aufgrund der Folgen der Corona-Krise wird das Spiel ohne Zuschauer ausgetragen werden. Laut BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl werde "die richtige Einstellung und der richtige Umgang mit der aktuellen Situation" entscheidend für den Ausgang des Prestige-Duells sein. 

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Borussia Dortmund steht nach Meinung von Sebastian Kehl am Samstag (15.30) im Duell mit dem FC Schalke 04 vor dem "ungewöhnlichsten Derby der Geschichte. Dieses Spiel lebt von den Fans, von ihren Emotionen, von der Begeisterung im Stadion. Das alles werden wir sicher nicht erleben. Den Spielern wird es sehr stark fehlen, sich von den Fans und der Atmosphäre zusätzlich motivieren zu lassen", sagte der Lizenzspielerchef des Bundesligisten aus Dortmund der Welt.

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Trotz der durch die Corona-Krise bedingten Geisterspiel-Atmosphäre erwartet er von den Profis die für das Traditionsduell nötige Leidenschaft: "Wir sind uns der Tatsache sehr bewusst, dass wir auch in diesem Derby etwas schaffen können, was unseren Fans sehr viel bedeutet - trotz dieser für alle schwierigen Zeiten."

Kehl: Mentale Verfassung von zentraler Bedeutung

Die mentale Verfassung sei im Saisonendspurt ohnehin von zentraler Bedeutung. "Es wird nicht darauf ankommen, wer die größere Qualität im Kader hat, sondern darauf, wem es am besten gelingt, sich auf das Spiel und die ungewohnte Situation einzulassen und die größte Teamdynamik zu entwickeln. Die richtige Einstellung und der richtige Umgang mit der aktuellen Situation werden entscheidend sein", sagte der ehemalige BVB-Kapitän.

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Die außergewöhnliche Herausforderung bei Geisterspielen habe den Verein veranlasst, die ohnehin geplante Festanstellung des ehemaligen BVB-Torhüters Philipp Laux als Sportpsychologen um ein halbes Jahr vorzuziehen. "Wir befinden uns nun mal in einer Situation, die komplett neu für alle Beteiligten ist - vor allem aber für die Spieler. Keiner hat so was je erlebt. Angesichts dessen wäre es komplett fahrlässig gewesen, wenn wir Philipp nicht sofort mit ins Team genommen hätten und den Mehrwert im mentalen Bereich nicht ausschöpfen würden", sagte Kehl.