05. November 2019 / 14:35 Uhr

Differenzen beim BVB? Trainer Lucien Favre widerspricht: "Mario Götze ist ein Idol"

Differenzen beim BVB? Trainer Lucien Favre widerspricht: "Mario Götze ist ein Idol"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Trainer Lucien Favre hat über das Arbeitsverhältnis zu Weltmeister Mario Götze gesprochen.
BVB-Trainer Lucien Favre hat über das Arbeitsverhältnis zu Weltmeister Mario Götze gesprochen. © imago images/Horstmüller
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Die Formkurve des BVB steigt nach der vergangenen Woche wieder leicht an. Mittelfeldspieler Mario Götze kam in Pokal und Liga zwar auf 77 Minuten Spielzeit, aber auch nur, weil Marco Reus verletzt runter musste. So beschreibt Trainer Lucien Favre Götzes Situation in Dortmund.

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Trainer Lucien Favre setzt in dieser Saison selten auf Mittelfelspieler Mario Götze in der Offensive von Borussia Dortmund. Im Pokal gegen Mönchengladbach (2:1) fielen Stürmer Paco Alcácer und Kapitän Marco Reus aus oder konnten nicht von Beginn an spielen, Götze spielte aber nur 15 Minuten. In der Liga gegen den VfL Wolfsburg kam er zwar in der 28. Minute, aber nur, weil sich Reus erneut verletzt hatte. Alcácer kam erst spät in die Partie. Von Differenzen zwischen ihm und Götze will der Coach trotzdem nichts wissen.

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Im Interview mit Spox und DAZN äußerte sich Dortmunds Coach nun zu der Kritik und Götzes unregelmäßigen Einsatzzeiten. "Ich weiß, dass Mario Götze in Deutschland ein Idol ist. Er ist ein sehr guter Spieler, aber er hat im letzten Jahr ab Oktober sehr regelmäßig gespielt", wies der 62-Jährige alle Vorwürfe zurück, er würde den Weltmeister von 2014 nicht ausreichend berücksichtigen.

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Die WM 2014 nahm Favre auch als Anlass, um Verständnis für den Status von Götze bei den Fans zu zeigen. "Er hat das Tor zum WM-Titel geschossen. Es ist klar, dass so etwas bleibt", sagte der BVB-Coach. Warum Götze trotz guter Leistungen immer wieder auf die Bank muss, begründete der Schweizer wie folgt: "Manchmal kommt so etwas vor, es gibt überall Konkurrenz. Das muss man akzeptieren können" und schob gleich nach: "Konkurrenz kann Auftrieb verleihen."

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Dieser Auftrieb ist in Götzes Saisonbilanz bisher noch nicht wirklich zu erkennen. Zwar stand der 27-Jährige 16 Mal im Kader der "Schwarz-Gelben", aber kam nur neun Mal zum Einsatz. In der Startelf stand er davon drei Mal. Nur in der Liga gegen den SC Freiburg (2:2) spielte er über die volle Distanz. Insgesamt kommt der ehemalige Nationalspieler auf gerade einmal 330 Einsatzminuten.

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