08. Januar 2022 / 23:04 Uhr

BVB macht Boden auf FC Bayern gut und blickt auf Titelkampf: "Müssen Hausaufgaben machen"

BVB macht Boden auf FC Bayern gut und blickt auf Titelkampf: "Müssen Hausaufgaben machen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 BVB-Trainer Marco Rose will sich nicht auf das Titel-Duell mit dem FC Bayern konzentrieren, sondern lieber auf die eigenen Leistungen.
BVB-Trainer Marco Rose will sich nicht auf das Titel-Duell mit dem FC Bayern konzentrieren, sondern lieber auf die eigenen Leistungen. © IMAGO/Kirchner-Media
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Der FC Bayern verliert, Borussia Dortmund gewinnt: Wird die Bundesliga jetzt wieder spannender? BVB-Trainer Marco Rose bremst nach dem glücklichen 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt die Erwartungen. Verteidiger Emre Can will nicht mehr über die Bayern sprechen.

Da waren es "nur" noch sechs Punkte: Borussia Dortmund hat mit dem dramatischen Sieg am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt den Bundesliga-Meisterkampf zumindest etwas spannender gemacht. Nach dem Patzer des Herbstmeisters FC Bayern zum Rückrundenauftakt (1:2 gegen Borussia Mönchengladbach) thront der Branchen-Primus in der Liga ab sofort nur noch mit sechs statt neun Punkten an der Spitze. Ein Grund für Euphorie ist das bei den Dortmundern allerdings nicht. Vor allem nicht für Trainer Marco Rose, der nach Abpfiff des Drama-Spiels in Frankfurt Ansagen an die Konkurrenz aus München vermieden hat.

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"Jetzt haben die Bayern in der Konstellation (Corona-Ausfälle, d. Red.) gestern verloren und wir haben heute gewonnen - und das Thema wird wieder aufgemacht", zeigte sich Rose bei Sky genervt von einer Frage zum Duell um den Bundesliga-Titel. "Man kennt ja unsere Haltung dazu. Wir würden die Bundesliga gerne sehr sehr spannend machen", fügte der Trainer an. Gelungen ist das in dieser Saison allerdings nur bedingt. Nach der 2:3-Niederlage im direkten Aufeinandertreffen mit den Bayern Anfang Dezember, wo sie mit einem Sieg die Tabellenführung übernommen hätten, gewannen die Schwarz-Gelben bis zur Winterpause von drei Partien nur eine und mussten den Kontakt zur Spitze abreißen lassen.

Can deutlich: "Wir reden immer über die Bayern, aber wir müssen auf uns schauen"

Beim Comeback-Versuch Richtung Spitzenplatz will der BVB nun am liebsten ungestört arbeiten und sich leise vortasten: "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Wir müssen besser werden", gibt der Trainer die Marschroute vor. Zudem wisse der BVB genau, was fitte und vollzählige Bayern imstande sind zu leisten, so Rose, der sich eine kleine Medienkritik nicht verkneifen konnte, weiter. "Und alles andere wird dann, je nach Ergebnis natürlich von außen diskutiert."


Führungsspieler und Defensivspezialist Emre Can stimmt seinem Coach zu. Störfeuer durch einen ständigen Blick auf die Konkurrenz sollen nach Meinung des Nationalspielers grundsätzlich vermieden werden: "Wir müssen auf uns selbst schauen", forderte der BVB-Star, "Wir reden immer über die Bayern, aber wir müssen auf uns schauen. Wir müssen versuchen jedes Spiel zu gewinnen und dann werden wir sehen, wo wir am Ende stehen.“