27. September 2018 / 10:15 Uhr

BVB-Trainer Favre mit erstaunlicher Aussage über Götze: "Wäre anderen gegenüber unfair"

BVB-Trainer Favre mit erstaunlicher Aussage über Götze: "Wäre anderen gegenüber unfair"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kommen offenbar nicht recht zusammen: Mario Götze (l.) und BVB-Trainer Lucien Favre
Kommen offenbar nicht recht zusammen: Mario Götze (l.) und BVB-Trainer Lucien Favre © imago/DeFodi
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Mario Götze scheint in den Plänen von Lucien Favre kaum noch eine Rolle zu spielen - dies wird nicht nur durch die erneute Ausmusterung des Ex-Superstars gegen Frankfurt deutlich. Favre macht eine knallharte Ansage.

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Hat Mario Götze bei Borussia Dortmund keine Chance mehr? Nachdem der 26-Jährige beim 7:0 gegen den 1. FC Nürnberg am Mittwochabend erneut nicht im BVB-Kader stand, scheint dies immer mehr so - und eine Aussage von Trainer Lucien Favre verstärkt diesen Eindruck. Auf die Frage, warum er erneut auf den WM-Helden von 2014 verzichtet, antwortete der BVB-Coach vor der Partie am Sky-Mikrofon: "Das wäre ja unfair den anderen gegenüber. Das ist eine sportliche Entscheidung." Eine knallharte Ansage, die impliziert, dass es für Götze einfach nicht mehr reicht - und der Coach aus anderen Gründen als der zuletzt oft zitierten Systemfrage auf den Offensivspieler verzichtet.

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Auch Youngster haben Götze abgehängt

Auf Nachfrage erklärt Favre dann noch: "Wir haben viele, viele Spiele." Er sagte also das, was man in derart verzwickten Situationen so sagt. Sportlich scheint Favre mit seinen Einschätzungen nicht falsch zu liegen. Der Saisonstart in der Bundesliga ist auch ohne eine einzige Einsatzminute Götzes gelungen. Das Sieben-Tore-Sepktakel gegen den Aufsteiger aus Nürnberg war der Beleg dafür, dass die Borussia den einstigen Superstar offenbar nicht braucht. Andere wirbeln. Neben bewährten Offensivkräften wie Marco Reus und Christian Pulisic haben auch Youngster wie Jacob Bruun Larsen oder Jadon Sancho die Nase im Duell mit Götze vorn.

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Roman Bürki – Note 2: Sieben Partien in drei Wettbewerben, zahlreiche Glanzparaden und dabei noch nicht ein Patzer: Das Arbeitszeugnis von Roman Bürki in dieser Saison könnte glänzender kaum ausfallen. Auch gegen Nürnberg war der Schweizer ein sicherer Rückhalt, der immer dann, wenn er gefordert wurde, souverän agierte.  Zur Galerie
Roman Bürki – Note 2: Sieben Partien in drei Wettbewerben, zahlreiche Glanzparaden und dabei noch nicht ein Patzer: Das Arbeitszeugnis von Roman Bürki in dieser Saison könnte glänzender kaum ausfallen. Auch gegen Nürnberg war der Schweizer ein sicherer Rückhalt, der immer dann, wenn er gefordert wurde, souverän agierte.  ©
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Hamann rät Götze zu BVB-Abschied

Damit bleibt Götze eigentlich nur die Flucht. "Es hört sich nicht gut an für Mario Götze. Man kann ja bei ihm nicht mehr von einer Momentaufnahme sprechen, das ist ein stetiger Abwärtstrend. Er hat bei vielen Trainern nicht zur ersten Elf oder zum Stamm gehört. Ich glaube, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, sich wirklich zu verändern, weil in Dortmund scheint er in einer Sackgasse zu stecken", sagte Sky-Experte Dietmar Hamann und rät zu einem Wechsel im Winter: "Ich hoffe, er hat den Drive und den Hunger, wirklich nochmal woanders hinzugehen und es den Leuten zu zeigen, was er zu leisten im Stande ist, weil er natürlich ein hervorragender Fußballer ist.“

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