02. Oktober 2021 / 18:17 Uhr

BVB-Matchwinner Julian Brandt hadert trotz Sieg gegen Augsburg: Deshalb habe ich mich geärgert

BVB-Matchwinner Julian Brandt hadert trotz Sieg gegen Augsburg: Deshalb habe ich mich geärgert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Siegtorschütze Julian Brandt (l.) monierte im Nachgang der Partie, dass der BVB es verpasste, frühzeitig für die Vorentscheidung zu sorgen.
Siegtorschütze Julian Brandt (l.) monierte im Nachgang der Partie, dass der BVB es verpasste, frühzeitig für die Vorentscheidung zu sorgen. © IMAGO/Uwe Kraft (Montage)
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Borussia Dortmund springt dank eines hart erkämpften 2:1-Erfolgs gegen den FC Augsburg vorerst auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle. Julian Brandt erzielte den Siegtreffer in der zweiten Halbzeit, komplett zufrieden mit der BVB-Leistung war er nicht.

Borussia Dortmund hat auch ohne den verletzten Topstürmer Erling Haaland wieder Kontakt zur Tabellenspitze hergestellt, musste dabei aber lange zittern - und nach Meinung von Matchwinner Julian Brandt auch zu viel. Gegen den FC Augsburg gelang der Mannschaft von Trainer Marco Rose ein hart erkämpfter 2:1 (1:1)-Erfolg. Dank der Treffer von Raphael Guerreiro (10./Foulelfmeter) und Brandt (51.) kletterte der BVB zumindest für einen Tag auf Rang zwei. "Es war ein Kraftakt" stellte der sichtbar erschöpft wirkende Brandt bei Sky fest. Was der Ex-Nationalspieler damit meinte: Die BVB-Abwehr zeigte sich erneut nicht sattelfest und musste den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Andi Zeqiri (35.) hinnehmen, zudem vergab der BVB in Halbzeit zwei deutlich zu viele Chancen.

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Vor allem Letzteres sorgte bei Brandt für Unzufriedenheit trotz des Heim-Dreiers. So habe sich der 25-Jährige "persönlich etwas geärgert, dass wir das dritte (Tor; d. Red.) nicht hinbekommen haben". Auch weil der eingewechselte Thorgan Hazard (66.) bei einem Pfostenschuss und Reus - unter anderem mit einem Lattentreffer (57.) - weitere klare Torchancen leichtfertig vergaben, musste der BVB bis zum Ende um die Wiedergutmachung nach dem schwachen Auftritt vor einer Woche in Gladbach (0:1) bangen.

Gefehlt habe "ein bisschen die Sauberkeit", analysierte Brandt und legte nach: "Zum einen auch, das Tor einfach machen zu wollen. Das ist das, was am Ende am wichtigsten ist. Dann haben wir auch nicht bis zur 90. Minute den Stress." Abgesehen vom Chancenwucher zeigte sich der ehemalige Leverkusener jedoch zufrieden. Der Heimsieg sei "extrem wichtig" gewesen - und: "Wenn du am Ende gewinnst, bist du erstmal glücklich."