28. November 2019 / 00:15 Uhr

BVB-Star Mats Hummels nach Fehler gegen FC Barcelona selbstkritisch: "Darf mir nicht passieren"

BVB-Star Mats Hummels nach Fehler gegen FC Barcelona selbstkritisch: "Darf mir nicht passieren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels hat sich nach der Pleite beim FC Barcelona selbstkritisch geäußert.
Mats Hummels hat sich nach der Pleite beim FC Barcelona selbstkritisch geäußert. © imago images/Kirchner-Media
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Jetzt muss Borussia Dortmund um das Weiterkommen in der Champions League zittern: Gegen den FC Barcelona sorgt ausgerechnet ein Patzer des sonst so stabilen Mats Hummels für den 0:2-Rückstand zur Pause. Dortmund verliert am Ende mit 1:3. Der Ex-Nationalspieler gibt sich selbstkritisch.

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Die Krise von Borussia Dortmund setzt sich auch in der Champions League fort: Gegen den FC Barcelona verliert die Mannschaft des unter Druck geratenen Trainers Lucien Favre mit 1:3 (0:2) und hat die Qualifikation für das Achtelfinale der Königklasse nicht mehr in der eigenen Hand. Mats Hummels ging mit sich nach der Pleite hart ins Gericht. Der ehemalige deutsche Nationalspieler leitete mit einem Fehlpass das 0:2 durch Lionel Messi ein. Selbstkritisch stellte Hummels im TV-Interview bei Sky fest: "Nach dem 0:1 hatten wir eine schlechte Phase, gekrönt von meinem Fehlpass. Das darf nicht passieren."

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Tatsächlich war der Hummels-Patzer die Schlüsselszene beim phasenweise engagierten Auftritt des BVB in Barcelona. In der 33. Minute beim Stand von 0:1 spielte der Innenverteidiger den Ball per Fehlpass unbedrängt in die Beine von Lionel Messi. Der Superstar netzte in seinem 700. Pflichtspiel für Barca nach Doppelpass mit Luis Suarez zum 2:0 ein. Die Vorentscheidung. Hummels angefressen: "Der Fehlpass vor dem 0:2 hat uns ein tiefes Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr herausgekommen sind", sagte der Ex-Nationalspieler - eigentlich einer der spielerisch stabilsten BVB-Akteure der letzten Zeit.

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BVB-Trainer Lucien Favre gibt sich kämpferisch: "Ich habe Vertrauen"

Hummels, die ehrliche Haut: Schon nach der 0:2-Niederlage gegen den neuen Tabellenzweiten der Dortmund-Gruppe, Inter Mailand, patzte der BVB-Neuzugang - und nahm kurz darauf die Schuld via Twitter ebenfalls auf sich.

Favre schwärmt: "Messi war unglaublich"

Für den BVB, der gegen Barcelona einige gute Chancen hatte und durch Jadon Sancho sogar das 1:3 erzielte, werden die Diskussionen um die Krise durch die Niederlage gegen die Katalanen sicherlich nicht abebben. Durch den 3:1-Sieg von Konkurrent Inter droht das Aus in der Gruppenphase am letzten Spieltag. Trainer Lucien Favre, der zuletzt immer mehr unter Druck geraten war, gab sich kämpferisch: "Es ist eine sehr schwierige Phase. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen werden. Ich habe Vertrauen", beteuerte der Schweizer. Die Niederlage gegen Barcelona musste der Schweizer jedoch anerkennen: "Wenn Lionel Messi den Ball hat, ist es brandgefährlich. Es ist schwer, hier zu spielen. Es ist eine sehr große Mannschaft."

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BVB-Kapitän Marco Reus forderte nach dem Spiel für die kommenden Aufgaben mehr Einsatz: "Wir haben den Ball phasenweise gut zirkuliert, kamen aber insbesondere in der ersten Halbzeit nicht nach vorne. Da müssen wir auch mal einen riskanten Ball spielen", so Reus.