13. Juli 2019 / 09:35 Uhr

BVB-Boss Watzke zum Hummels-Debüt: "Klaffende Wunde" geschlossen - Kagawa mit Comeback

BVB-Boss Watzke zum Hummels-Debüt: "Klaffende Wunde" geschlossen - Kagawa mit Comeback

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels gab im Testspiel beim FC Schweinberg sein Comeback für Borussia Dortmund
Mats Hummels gab im Testspiel beim FC Schweinberg sein Comeback für Borussia Dortmund © 2019 Getty Images
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Die Rückkehr von Mats Hummels treibt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zu pathetischen Worten. Beim 10:0 gegen den Kreisligisten FC Schweinberg war der ehemalige Bayern-Profi gleich Kapitän. 

Es war nur ein lockerer Aufgalopp. 10:0 gewann Borussia Dortmund am Fretagabend beim Kreisligisten FC Schweinberg. Reichlich Tore, ein wenig Volksfeststimmung - nichts Besonderes. Eigentlich. 1154 Tage nach seiner letzten Bundesliga-Partie für den BVB trug Mats Hummels erstmals wieder das schwarz-gelbe Dress. 90 Minuten lang und - da Marco Reus noch nicht mit dabei war - sogar mit Kapitänsbinde am Arm. Der Ex-Nationalspieler ist Abwehrchef und Anführer - ganz so, wie es sich auch Klubchef Hans-Joachim Watzke erhofft hatte.

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Ein wenig pathetisch erklärte der BVB-Boss der Bild: "Ich freue mich riesig, dass er wieder zurück ist. Für mich war es drei Jahre eine klaffende Wunde als er nicht dabei war." Diese ist zu einem Preis von 30,5 Millionen Euro nun verheilt. Hummels ist nach seinem dreijährigen Gastspiel beim FC Bayern zurück und soll dabei helfen, dass sein Ex-Klub aus München im kommenden Sommer nicht zum achten Mal nacheinander die Meisterschale überreicht bekommt.

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Neben Hummels kam in Schweinberg keiner der anderen neu zum Team gestoßenen Hochkaräter zum Einsatz. Wie zahlreiche andere Leistungsträger waren Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz erst am Donnerstag ins Mannschaftstraining eingestiegen. Dafür Stand Shinji Kagawa ein wenig überraschend im Team. Der zum Verkauf stehende und zuletzt freigestellte Japaner war nach bisher erfolgloser Klubsuche zum BVB zurückgekehrt und durfte 30 Minuten mitwirken. Ihm gelang sogar der Treffer zum Endstand. Eine Zukunft hat der 30-Jährige in Dortmund dennoch nicht.

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