21. Juni 2019 / 06:50 Uhr

Zorc erklärt: So plant der BVB jetzt auf dem Transfermarkt - Hummels "bester deutscher Innenverteidiger"

Zorc erklärt: So plant der BVB jetzt auf dem Transfermarkt - Hummels "bester deutscher Innenverteidiger"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels kehrt nach drei Jahren zum BVB zurück. Sehr zur Freude von Sportdirektor Michael Zorc, der den Deal mit einfädelte.
Mats Hummels kehrt nach drei Jahren zum BVB zurück. Sehr zur Freude von Sportdirektor Michael Zorc, der den Deal mit einfädelte. © dpa
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Nach der überraschenden Rückkehr von Mats Hummels zu Borussia Dortmund hat Michael Zorc den 30-Jährigen in den höchsten Tönen gelobt. Der 56-jährige Sportdirektor erklärte auch das weitere Vorgehen des BVB auf dem Sommer-Transfermarkt.

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Nach der Rückkehr von Mats Hummels zum BVB hat Sportdirektor Michael Zorc bekräftigt, wie wichtig die brisante Personalie für die Entwicklung von Borussia Dortmund ist. "Er ist eine druckresistente Führungspersönlichkeit, die immer voran geht. Wir kennen ihn aus achteinhalb gemeinsamen Jahren sehr genau, in denen er etliche Wechsel-Chancen ausgeschlagen hat", sagte der 56-Jährige, der das überraschende Comeback des Abwehrspielers eingefädelt hatte, der Bild. Hummels ist nach drei Jahren beim FC Bayern wieder zurück beim BVB, für den er über 300 Spiele absolviert hat.

Bei Zorc erzeugt der Transfer Aufbruchstimmung. "Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, Mats zu verpflichten", betonte der gebürtige Dortmunder. "Es gab sicher diverse andere Optionen für ihn. Ich erwarte, dass wir noch einmal an Qualität zulegen. (...) Er ist für mich der beste deutsche Innenverteidiger! Und genau dazu ist er ja auch gerade gewählt worden. Er hat außergewöhnliche Fähigkeiten.“

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BVB-Boss Zorc: "Mache mir um den FC Bayern wenig Gedanken"

Dafür war der BVB bereit, tief in die Tasche zu greifen. Bis zu 38 Millionen Euro könnte Hummels kosten, die Basisablöse liegt wohl bei etwa 30 Millionen. So viel Geld für einen 30-Jährigen - für Zorc ist das Risiko trotzdem überschaubar. "Wir wissen, dass wir viel Geld in die Hand nehmen. Aber wir haben auch schon gute Erfahrungen mit der Verpflichtung von Axel Witsel gemacht und glauben, dass wir mit Mats einen deutlichen sportlichen Mehrwert bekommen." Der Belgier war im Vorjahr mit 29 Jahren für 20 Millionen Euro aus China gekommen und war in der vergangenen Saison einer der besten Spieler des BVB.

Für Zorc ist klar: Die Mischung aus Erfahrung und Jugend müsse stimmen. Ein "Wettrüsten" mit dem FC Bayern oder gar eine Provokation in Richtung München sei der ambitionierte BVB-Transfersommer mit den Neuzugängen Julian Brandt, Thorgan Hazard, Nico Schulz, Paco Alcácer (der Stürmer wurde fix vom FC Barcelona verpflichtet) und Hummels nicht. Das habe "nur mit uns selbst zu tun", betonte Zorc. "Glauben Sie’s mir oder glauben Sie’s nicht: Ich mache mir über Bayern München wenig Gedanken."

So plant der BVB jetzt auf dem Transfermarkt

Zorc erklärte auch, wie jetzt der Plan auf dem Transfermarkt ist. Kommen weitere Stars, vielleicht im Angriff? Vorerst ist das offenbar nicht geplant, auch wenn der 56-Jährige ein Hintertürchen offen lässt. "Wir fühlen uns mit dem Kader sehr wohl, halten aber die Augen offen für den Fall, dass es noch die Möglichkeit zum Optimieren gibt", sagte Zorc, der bereits seit 1998 als Sportlicher Leiter des BVB fungiert.

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Vorerst werden allerdings Spieler den Verein verlassen. Zorc: "Auf der Abgabenseite wird allerdings sicher noch etwas passieren.“ Auf Vereinssuche befinden sich aktuell vor allem Shinji Kagawa und André Schürrle, die nach Leihen zu Besiktas und Fulham wieder beim BVB gelandet sind, in Dortmund aber keine Zukunft haben. Ähnliches könnte für Felix Passlack (zuletzt an Norwich verliehen) und Jeremy Toljan (Celtic) gelten.

Mit Alexander Isak (zu Real Sociedad) steht ein Abgang fest, der junge Schwede spült wohl rund 6,5 Millionen Euro in die Kassen. Weitere Verkaufs- und Leihkandidaten: Raphael Guerreiro und Julian Weigl, die beim FC Barcelona respektive PSG auf der Liste stehen, sowie Maximilian Philipp, der beim VfL Wolfsburg gehandelt wird.

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