27. Oktober 2019 / 19:06 Uhr

Michael Rummenigge: Knallharte Abrechnung mit dem BVB - Lucien Favre und Julian Brandt im Fokus

Michael Rummenigge: Knallharte Abrechnung mit dem BVB - Lucien Favre und Julian Brandt im Fokus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-BVB-Profi Michael Rummenigge (r.) hat Dortmunds Neuzugang Julian Brandt und Trainer Lucien Favre kritisiert.
Ex-BVB-Profi Michael Rummenigge (r.) hat Dortmunds Neuzugang Julian Brandt und Trainer Lucien Favre kritisiert. © imago images/Revierfoto/Jan Huebner
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Michael Rummenigge schlägt Alarm! Der Ex-Profi sieht seinen ehemaligen Verein Borussia Dortmund in akuter Schieflage. Er übt harte Kritik an Trainer Lucien Favre, aus der Mannschaft pickt er sich Julian Brandt heraus.

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Der frühere Bundesliga-Profi Michael Rummenigge hat nach dem 0:0 im Revierderby bei Schalke 04 kaum ein gutes Haar am derzeitigen Auftreten seine Ex-Klubs Borussia Dortmund gelassen. "Sie rumpeln ja eigentlich schon ein bisschen länger, wenn man das so sagen darf", meinte der 55-Jährige in einem Radio-Interview bei WDR2 und führte als Beleg gar den letzten Sieg des BVB vor gute einer Woche an: "Das 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach war auch nicht das Gelbe vom Ei. Da wurde mit viel Glück gewonnen."

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Noch mehr auf die Palme bringt den Bruder des Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge allerdings die Leistung beim 0:2 in der Champions League am vergangenen Mittwoch bei Inter Mailand. Trainer Lucien Favre habe bei der Wahl der Startaufstellung einen "exklusiven" Standpunkt vertreten, schimpfte der zweimalige Nationalspieler, der zwischen 1988 und 1993 157 Bundesliga-Spiele für den BVB bestritt. Man habe dann gegen "biedere Mailänder" verloren, die allerdings "mehr gekämpft" hätten, "mehr gelaufen" seien, "mehr gegrätscht und mehr gebissen" hätten. Rummenigge: "Diese Tugenden fehlen im Moment. Sie sind zu lieb und spielen körperlos."

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Mit Blick auf die Partie in Mailand ist dem Ex-Profi besonders ein Akteur negativ in Erinnerung geblieben: Nationalspieler Julian Brandt, der vor der Saison für 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen verpflichtet worden war. "Normalerweise suche ich mir keinen einzelnen Spieler raus, aber Julian Brandt beim Spiel gegen Inter Mailand - das war C-Jugendfußball ohne Körperkontakt und Durchsetzungsvermögen. Dann spielt er 90 Minuten durch. Und Mario Götze sitzt 90 Minuten auf der Bank." Nächster Schuss von Rummenigge in Richtung Favre: "Die Meinung, dass seine Mannschaft bei Inter Mailand gut gespielt hat, hat er auch exklusiv. Wir wundern uns alle über die Aussagen."

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Der ehemalige Borusse warnt: "Unsere Dortmunder müssen langsam aufwachen. Es sind die Wochen der Wahrheit." Nach den nun anstehenden Spielen gegen Gladbach (DFB-Pokal), den VfL Wolfsburg (Bundesliga), Inter Mailand (Champions League) und beim FC Bayern (Bundesliga) könne "schon alles vorbei sein." Rummenigge erklärt: "Vielleicht ist der Abstand, um Deutscher Meister zu werden dann schon zu groß." Auch in der Königsklasse sieht er das Erreichen des Achtelfinales stark gefährdet.

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