07. Dezember 2018 / 22:59 Uhr

BVB-Boss Zorc spottet über Aubameyang und Dembélé: "Der eine streikt, der andere hat keine Uhr"

BVB-Boss Zorc spottet über Aubameyang und Dembélé: "Der eine streikt, der andere hat keine Uhr"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé hinterließen beim BVB nicht immer einen glücklichen Eindruck.
Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé hinterließen beim BVB nicht immer einen glücklichen Eindruck. © imago/Laci Perenyi
Anzeige

Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé hinterließen bei Borussia Dortmund ein gespaltenes Erbe. Ihre Genialität auf dem Platz wurde oft von exzentrischem Verhalten in den Schatten gestellt. Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich erleichtert, dass das Kapitel glimpflich ausgegangen ist.

Anzeige
Anzeige

Sie begeisterten die Fans von Borussia Dortmund mit spektakulärem Offensivfußball - abseits des grünen Rasens aber sorgten Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé mit ihrer exzentrischen Art aber immer wieder auch dafür, dass die Anhänger des BVB sich die Haare rauften. Im Januar 2018 war das Kapitel der beiden Superstars in Dortmund endgültig beendet. Aubameyang wechselte zum FC Arsenal, sein jüngerer Kollege hatte sich schon ein halbes Jahr früher einen Transfer zum FC Barcelona erstreikt.

Von Neymar bis Ronaldo: Das sind die teuersten Transfers im Weltfußball

Der SPORTBUZZER blickt auf die Mega-Transfers der Fußball-Geschichte. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER blickt auf die Mega-Transfers der Fußball-Geschichte. © imago
Anzeige

Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nun erleichtert, dass die Dortmunder das Kapitel Aubameyang und Dembélé hinter sich gelassen haben. Es habe sich eine Spirale entwickelt, die nur noch schwer zu stoppen war, sagte Zorc. "Wenn der eine streikt (gemeint ist Ousmane Dembele, Anm. d. Red.) und der andere keine Uhr zu haben scheint (Aubameyang), dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen."

Zorc über Dembélé: "Keine Sache, die mit dem BVB zu tun hatte"

Vor allem die Entwicklung von Dembélé, der nach seinem BVB-Abgang zwar mit Frankreich Weltmeister wurde, beim FC Barcelona aber wegen wiederholter Disziplinlosigkeit hart in der Kritik steht, verfolgt man in Dortmund nach dem Streik-Theater des 21-Jährigen im vorigen Sommer sehr genau. "Jetzt, da er in Barcelona spielt, bei einem der größten Klubs der Welt, treten diese Disziplinlosigkeiten offenbar immer noch auf", sagte der BVB-Boss. "Ich nehme mit Erleichterung zur Kenntnis, dass das also keine Sache war, die irgendetwas mit den Verhältnissen hier beim BVB zu tun hatte."

Mehr zum BVB

Selbst Teamkollegen in Barcelona haben Dembélé Disziplinlosigkeit attestiert. "Er muss sich vielleicht mehr konzentrieren und in einigen Punkten ein bisschen verantwortungsbewusster sein", sagte Luis Suarez auf einer Pressekonferenz. Und Bernd Schuster erklärte sogar, Barcelona sei "zu groß für Dembélé", der vor allem charakterlich nicht den Anforderungen des katalanischen Spitzenklubs entspreche. „Es gibt Spieler, die bei Barça spielen können und es gibt Spieler, die es nicht können. Aber das sehe ich von Anfang an und nicht erst nach drei Spielzeiten. Sie hätten herausfinden müssen, wie Dembélé neben dem Platz wirklich ist", sagte der "blonde Engel" gegenüber Onda Cero.


Hier abstimmen: War der Aubameyang-Verkauf richtig?

Mehr anzeigen

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt