13. Januar 2020 / 12:04 Uhr

BVB-Manager Zorc spricht über Winter-Transfers und die Gerüchte um Paco Alcacer und Achraf Hakimi

BVB-Manager Zorc spricht über Winter-Transfers und die Gerüchte um Paco Alcacer und Achraf Hakimi

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Personalien, die Michael Zorc (Mitte) beschäftigen: Paco Alcácer und Achraf Hakimi.
Personalien, die Michael Zorc (Mitte) beschäftigen: Paco Alcácer und Achraf Hakimi. © Getty Images
Anzeige

Im Kader von Borussia Dortmund könnte es noch weitere Veränderungen geben. Das erklärte BVB-Manager Michael Zorc in einem Interview. Alles scheint dabei an Paco Alcácer zu hängen - und auch zur Zukunft von Achraf Hakimi äußerte sich Zorc. 

Anzeige
Anzeige

Nach dem Transfer von Sturm-Juwel Erling Haaland hat Borussia Dortmund weitere Winter-Zugänge noch nicht ad acta gelegt. "Wir schließen ja nie etwas aus. Warum sollte ich jetzt sagen, dass wir nichts mehr machen, und auf einmal ergibt sich eine Gelegenheit", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Montag in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Manchmal geht es ja auch einfach um diese Gelegenheiten. Es ist nicht so, dass wir drei, vier Sachen auf dem Tisch haben, über die wir entscheiden müssten. Aber es kann sein, dass es noch die ein oder andere Veränderung gibt. Wir limitieren uns nicht."

50 ehemalige BVB-Spieler und was aus ihnen wurde

Einst für Borussia Dortmund im Einsatz: Was machen Márcio Amoroso, Ousmane Dembélé und Alexander Frei heute? Zur Galerie
Einst für Borussia Dortmund im Einsatz: Was machen Márcio Amoroso, Ousmane Dembélé und Alexander Frei heute? ©

Was wird aus BVB-Stürmer Paco Alcácer?

Vieles scheint davon abzuhängen, wie es mit Haalands Sturm-Kollege Paco Alcácer weitergeht. Zuletzt mehrten sich die Gerüchte, dass der 26 Jahre alte Spanier in Dortmund nicht zufrieden sei und zwischen ihm und BVB-Coach Lucien Favre sogar Funkstille herrsche. Daher wurde Alcácer bereits mit einem Wechsel zu Atlético Madrid in Verbindung gebracht. Auch der FC Sevilla soll sich in das Werben um den in jüngerer Vergangenheit häufig verletzten Angreifer eingeschaltet haben.

Mehr zum BVB

"Fakt ist: Uns liegt kein Angebot vor, über das wir diskutieren könnten", sagte Zorc. Er fordert bei der Personalie Alcácer vor allem Geduld. "Natürlich ist er mit der Situation, die sich zum Ende der Vorrunde ergeben hat, unzufrieden. Da hatte Paco relativ wenig Spielminuten. Er war aber auch relativ häufig angeschlagen", betonte der 57-Jährige. "Es gibt immer Spieler, die zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht richtig zufrieden sind. Das kann dann aber in drei Wochen schon wieder ganz anders aussehen. Damit leben wir alle in diesem Geschäft." Dabei nahm Zorc den spanischen Nationalspieler aber auch in die Pflicht: "Damit muss ein Spieler professionell umgehen, aber wir im Management und der Trainer müssen das genau so."

Hakimi im Bayern-Fokus? Zorc: "Halte mich an Fakten"

Neben Alcácer wurde jüngst auch Achraf Hakimi häufig mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Der Marokkaner ist derzeit von Real Madrid an den BVB ausgeliehen. Doch auch der FC Bayern soll ein Interessent des 21 Jahre alten Außenverteidigers sein, der jüngst zu Afrikas Nachwuchsfußballer des Jahres gewählt wurde. Zorc meinte: "Ich halte mich immer gerne an Fakten. Laut Vertrag geht er im Sommer zu Real Madrid zurück, weil dort sein Anschlussvertrag ab 1. Juli greift. Unsere Ansprechpartner sind er selbst und Real."

Transfers: Die Winter-Zugänge der Bundesliga-Klubs 2019/20

Erling Haaland, Emre Can, Krzysztof Piatek und Dani Olmo (v.l.) spielen künftig in der Bundesliga. Der <b>SPORT</b>BUZZER wirft einen Blick auf die Wintertransfers der Vereine. Zur Galerie
Erling Haaland, Emre Can, Krzysztof Piatek und Dani Olmo (v.l.) spielen künftig in der Bundesliga. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick auf die Wintertransfers der Vereine. ©

Der BVB-Manager machte aber keinen Hehl daraus, dass er Hakimi sehr schätzt. "Wir würden ihn natürlich gerne länger bei uns sehen, das ist auch klar. Wir können es aber nicht alleine beeinflussen. Ich glaube, dass Achraf sehr wohl weiß, welche Entwicklung er bei uns genommen hat. Die hat er eben bei uns genommen, nicht woanders. Er fühlt sich nach eigener Aussage auch sehr wohl. Alles andere wird sich im Frühjahr klären." Hakimi selbst hatte jüngst gegenüber den Ruhr Nachrichten gesagt: "Mein Herz ist geteilt zwischen Madrid und Dortmund."

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus aller Welt