16. Dezember 2019 / 14:49 Uhr

BVB-Sportdirektor Zorc über Duell mit Ex-Trainer: "Wir spielen nicht gegen Tuchel, sondern gegen PSG"

BVB-Sportdirektor Zorc über Duell mit Ex-Trainer: "Wir spielen nicht gegen Tuchel, sondern gegen PSG"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (l.) blickt gelassen auf das Achtelfinal-Duell mit Thomas Tuchel. Man spiele gegen PSG, nicht gegen den Ex-Trainer.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (l.) blickt gelassen auf das Achtelfinal-Duell mit Thomas Tuchel. Man spiele gegen PSG, nicht gegen den Ex-Trainer. © Getty/imago images
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Die Rückkehr von Thomas Tuchel zu Ex-Klub Borussia Dortmund zählt zu den besonderen Geschichten der Champions-League-Auslosung. Im Achtelfinale trifft der frühere Trainer der Borussia auf den BVB. 

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Zweieinhalb Jahre nach seinem geräuschvollen Abschied kehrt Trainer Thomas Tuchel zu Borussia Dortmund zurück. Im Achtelfinale der Champions League trifft der 46-Jährige mit Paris Saint-Germain auf seinen früheren Verein. Eine reizvolle Aufgabe - natürlich ganz besonders für den ehrgeizigen Coach, dessen Verhältnis zu den Klubchefs Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc als belastet gilt. Dennoch wollte Zorc die Bedeutung der Partie auf der Pressekonferenz nach der Auslosung am Montag nicht überhöhen.

"Wir spielen nicht gegen Thomas Tuchel, sondern gegen Paris Saint-Germain", stellte Zorc klar. "Wir werden ihn, wenn er nach Dortmund zurückkommt, freundlich begrüßen." Das waren dann auch schon die Nettigkeiten, die der BVB für seinen ehemaligen Trainer bereit hatte. Für dessen Nach-Nachfolger Lucien Favre steht fest: "Es bringt nichts, über Paris zu sprechen. Ich habe gehört, dass wir Valencia wollen. (Lacht.) Ich habe gestern aber auch das Spiel von Valencia gesehen, sie hätten gegen Real einen 1:0-Sieg verdient gehabt, also..." Die klare Botschaft des Schweizers: Alle Gegner sind knifflig, leichte Lose gibt es nicht.

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Zorc sieht PSG als "ein sehr interessantes Los, sportlich attraktives Los". So richtig festlegen wollte er sich dann doch nicht: "Es hätte vielleicht einfacher kommen können, vielleicht auch etwas schwieriger, man weiß es nicht." Er sehe die Borussia "nicht chancenlos" in dem Duell.

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Auch BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl freut sich auf das Spiel: "Ein ganz spannendes Los. Das werden enge Partien gegen den Dauermeister aus Frankreich mit seinen Superstars um Neymar und Mbappé. Wir freuen uns drauf - die Chance weiter zu kommen ist da, wir werden alles versuchen sie zu nutzen."

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Am Dienstag haben die Dortmunder zunächst eine schwierige Aufgabe auf nationalem Parkett zu lösen - Tabellenführer RB Leipzig ist zu Gast im Signal Iduna Park. Favre kann personell mit Ausnahme der verletzten Thomas Delaney und Axel Witsel aus dem Vollen schöpfen. Der 62-Jährige ist vor den Stärken der Sachsen gewarnt. "Bei Balleroberungen und Kontern sind sie sehr gefährlich, sie machen es sehr schnell. Wir müssen sehr gut verteidigen, so hoch wie möglich und clever angreifen."