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BVB-Sportdirektor Michael Zorc kritisiert WM-Vergabe nach Katar: "Irre Entscheidung"

Redaktion Sportbuzzer
Michael Zorc kann der WM 2022 in Katar nur wenig abgewinnen. © imago/Jan Huebner

Michael Zorc hält Katar für kein geeignetes Gastgeberland für die WM 2022. Der BVB-Manager ist der Meinung, dass sportliche Gründe bei der Vergabe "keine Rolle" gespielt hätten. Auch andere Bundesliga-Manager wie Max Eberl von Borussia Mönchengladbach halten nichts von der Entscheidung der FIFA.

Die Leichtathletik-WM in Katar (Doha) ist gerade zuende gegangen. Doch schon in drei Jahren steht das nächste Großereignis im Wüstenstaat an. 2022 wird die Fußball-WM im reichsten Land der Welt stattfinden - und das im Winter. Michael Zorc kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Der BVB-Verantwortliche sprach im Kicker von einer "absolut falschen, irren Entscheidung". Sportliche Gründe hätten "offensichtlich keine Rolle".

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Auch Veh, Krösche und Eberl üben Kritik

Armin Veh, Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, findet es "aberwitzig, dass man dort eine WM macht". Auch RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche äußerte, dass das WM-Turnier in Katar "für den Fußball sicher nicht gut" sei. Sorgen um eine ausgelassene Stimmung macht sich Max Eberl. Der Manager von Borussia Mönchengladbach fürchtet, "da viele Abstriche machen" zu müssen. Eine auch von Politikern und Funktionären immer wieder ins Spiel gebrachte Standortwechsel hält der Gladbach-Verantwortlich nicht für möglich. "Ich bin nicht naiv, dass wird nicht machbar sein", so Eberl.

Auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hält vieles im Ausrichtungsland Katar für nicht optimal, ein Lamento darüber aber für zwecklos: "Wir müssen die Entscheidung der FIFA akzeptieren und uns darauf einstellen."

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Im Dezember soll schon das dritte Stadion eröffnet werden

Rechtzeitig zur Club-WM im Dezember wird das dritte Stadion für 2022 eingeweiht werden. In der 40 000 Zuschauer großen Arena am Rande Dohas wird das Halbfinale am 18. Dezember ausgetragen, für das Champions-League-Sieger FC Liverpool gesetzt ist. Drei Tage später werden dort das Finale sowie das Spiel um Platz drei ausgetragen.

Obwohl vier der acht Stadien des von 2,7 Millionen Menschen bewohnten Landes in anderen Städte gebaut wurden und werden, beträgt die längste Distanz zwischen ihnen 55 Kilometer und etwa einer Stunde Fahrtzeit. WM-Mittelpunkt bleibt aber Doha, wo rund 1,5 Millionen Gäste und sämtliche 32 Mannschaften wohnen - und wo das Endspiel kurz vor Heiligabend 2022 im 80 000 Zuschauer fassenden Lusail-Stadion stattfinden soll.

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