09. August 2020 / 17:13 Uhr

BVB-Neuzugang Thomas Meunier attackiert erneut Ex-Klub PSG: "Ziemlich feige"

BVB-Neuzugang Thomas Meunier attackiert erneut Ex-Klub PSG: "Ziemlich feige"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Thomas Meunier wechselte im Sommer von Paris Saint-Germain zum BVB.
Thomas Meunier wechselte im Sommer von Paris Saint-Germain zum BVB. © imago images/Kirchner-Media
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Das Verhältnis von BVB-Neuzugang Thomas Meunier und Ex-Klub Paris St.-Germain bekommt weitere Risse. Der 28-Jährige kritisierte den französischen Meister dafür, ihn nach seinem feststehenden Wechsel in die Bundesliga schlecht behandelt zu haben.

Der PSG-Abschied von Thomas Meunier in Richtung von Borussia Dortmund läuft nicht ohne Nebengeräusche ab. Der neue Außenverteidiger der Westfalen stört sich besonders an dem Umstand, dass er für das anstehende Finalturnier in der Champions League in Lissabon nicht mehr berücksichtigt wurde, obwohl er den ausdrücklichen Wunsch geäußert habe, spielen zu wollen. "Ich bin in Dortmund zusammen mit meinem Berater fast auf die Knie gegangen, um die Zustimmung zu bekommen, die Saison in der Champions League mit PSG zu beenden", sagte Meunier gegenüber dem belgischen TV-Sender RTBF.

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Nun spricht Meunier über weitere Details zum Umgang mit ihm nach der Einigung mit dem BVB. Dieser stößt bei dem Belgier auf Unverständnis. "Ich musste meine Koffer packen und bekam einen Brief vom Anwalt des Vereins. Darin stand, dass ich nicht mehr willkommen war und nicht mehr zum Training kommen durfte. Auch nicht in der letzten Woche. Das fand ich unglaublich." Ein persönliches Gespräch mit einem Vereins-Funktionär habe es nicht mehr gegeben. "Mein Berater rief mich an und erzählte mir, dass er eine E-Mail aus Paris erhalten hat. Ziemlich feige…“, echauffierte sich Meunier, der zuvor für insgesamt vier Jahre bei PSG unter Vertrag stand.

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Mats Hummels, Erling Haaland und Jude Bellingham (v.l.) gehören zu den teuersten Transfers in der BVB-Geschichte. Wie viel Geld die Dortmunder für sie ausgaben, erfahrt ihr in unserer Galerie.  ©

Meunier kritisiert PSG mehrfach

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Meunier gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber positioniert. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte der 28-Jährige seine ursprüngliche Kritik an PSG erneuert. Der Verein mit dem früheren BVB-Coach Thomas Tuchel hatte Meunier nicht mehr für die Spiele in der Königsklasse berücksichtigt, obwohl der BVB dem wohl unter Auflagen zugestimmt hätte. "Ich hätte gerne gespielt", sagte Meunier.

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Doch PSG-Sportdirektor Leonardo habe sich nicht um eine Freigabe bemüht und anschließend behauptet, Meunier wolle nicht mehr für Paris auflaufen. Daraufhin hatte er Leonardo scharf kritisiert. "Ich hatte das Gefühl, ich musste mich verteidigen. Ich mag nicht, wenn gelogen wird", rechtfertigte sich der BVB-Profi. Die Franzosen hatten diese Vorwürfe zurückgewiesen.