18. September 2022 / 21:21 Uhr

Den BVB freut's: Kein Sieger im Verfolgerduell zwischen Hoffenheim und Freiburg 

Den BVB freut's: Kein Sieger im Verfolgerduell zwischen Hoffenheim und Freiburg 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Matthias Ginter (links) und Andrej Kramaric lieferten sich mit ihren Teams ein enges Duell.
Matthias Ginter (links) und Andrej Kramaric lieferten sich mit ihren Teams ein enges Duell. © IMAGO/Eibner
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Im Verfolgerduell zwischen der TSG Hoffenheim und dem SC Freiburg hat es am Sonntagabend keinen Sieger gegeben. In einem ausgeglichenen Duell in Sinsheim trennten sich die Klubs torlos. Borussia Dortmund profitiert und bleibt damit auf Platz zwei des Bundesliga-Klassements.

Die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg haben sich im Verfolgerduell die Punkte gegenseitig weggenommen. In Sinsheim trennten sich die Klubs am Sonntagabend mit 0:0 und verpassten es jeweils, sich mit einem Erfolg auf Platz zwei der Bundesliga zu verbessern. Lachender Dritter der Punkteteilung ist Borussia Dortmund, das nun einen Zähler vor dem Tabellendritten Freiburg und dem Vierten aus Hoffenheim rangiert.

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Mit einer unveränderten Mannschaft ging Christian Streich in die Partie. Der 57-Jährige setzte zum Abschluss des siebten Spieltages wie zuletzt beim 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter. Verletzt fehlten dem SC im Baden-Duell Kimberly Ezekwem (Muskelsehnenreizung) und Roland Sallai (Fraktur des Augenbogens). Bei den Hoffenheimern ersetzte André Breitenreiter den angeschlagenen Robert Skov auf der Außenbahn durch Neuzugang Angelino. Weiterhin verzichten musste der TSG-Coach auf die Dauerverletzten Benjamin Hübner, Ihlas Bebou und Ermin Bicakcic, für den die Fans bei der Partie eine Riesen-Choreographie organisierten.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell. Freiburg war drei Tage nach dem überzeugenden Erfolg im Europapokal das optisch leicht überlegene Team, konnte die Offensivreihe um Sommer-Zugang Michael Gregoritsch aber nicht entscheidend in Szene setzen. Die besseren Chancen taten sich stattdessen für die TSG auf. Gleich zweimal war es Grischa Prömel, der jeweils am gut reagierenden Mark Flekken scheiterte (11., 20.). Der Freiburger Angriff blieb dagegen über weite Strecken ohne Durchschlagskraft, ein Versuch von Christian Günter, der am Pfosten des TSG-Tores vorbeistrich, war noch die gefährlichste Aktion (30.). So ging es mit einer leistungsgerechten Nullnummer in Durchgang zwei.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich vermehrt die Heimelf aus Sinsheim offensiv. Gleich nach Wiederbeginn zielte Christoph Baumgartner nach Kopfball-Vorarbeit von Angelino drüber (46.). Der Sport-Club antwortete: Maximilian Eggestein schloss aus rund 16 Metern ab, doch auch sein Schuss war zu ungenau (60.). So ging es mit wenigen Torraumszenen, dafür aber mit einer gehörigen Portion Spannung in die Schlussphase. Dort drückte Freiburg etwas mehr auf den Sieg, Hoffenheim beschränkte sich in den Schlussminuten auf Konter. Beiden Mannschaften blieb die entscheidende Aktion jedoch verwehrt.

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