22. November 2019 / 22:27 Uhr

BVB-Irrsinn gegen SC Paderborn: Reus rettet Dortmund und Favre ein Last-Minute-Remis

BVB-Irrsinn gegen SC Paderborn: Reus rettet Dortmund und Favre ein Last-Minute-Remis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kopfball ins späte Glück: Marco Reus trifft zum 3:3 für den BVB gegen Paderborn.
Kopfball ins späte Glück: Marco Reus trifft zum 3:3 für den BVB gegen Paderborn. © imago images/Nordphoto
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Rettung in letzter Sekunde: Marco Reus hat mit einem späten Treffer eine BVB-Blamage abgewendet. Dortmund kam so nach der 0:4-Pleite beim FC Bayern noch zu einem 3:3 gegen den Tabellenletzten SC Paderborn. In der ganz schwachen ersten Halbzeit musste Paco Alcacer verletzt runter.

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So hatte sich Lucien Favre die Reaktion auf das 0:4 gegen den FC Bayern sicher nicht vorgestellt. Borussia Dortmund kam am Freitagabend im Signal-Iduna-Park nur dank eines späten Treffer von Kapitän Marco Reus zu einem 3:3 (0:3) beim bisherigen Schlusslicht SC Paderborn. Vor allem im ersten Durchgang zeigte der BVB eine erschreckend schwache Leistung und lief in drei Konter, die der SCP allesamt eiskalt ausnutzte. Streli Mamba brachte die Gäste mit einem Doppelpack in Führung (5./37. Minute), kurz vor der Pause erhöte Gerrit Holtmann für Paderborn (43.). Für die Gastgeber trafen Jadon Sancho (47.) und Axel Witsel (84.), ehe Reus den Ausgleich erzielte (90.+2).

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Der BVB lief schon in der fünften Minute nach einem eigenen Eckball vor heimischem Publikum in einen Konter, den der Tabellenletzte direkt schulbuchmäßig ausspielte. Paderborn-Keeper Leopold Zingerle faustete die Hereingabe des überraschend in der Startelf stehenden Mahmoud Dahoud nach vorne. Dann kam die SCP-Lokomotive mächtig in Fahrt. Kai Pröger setzte sich auf der rechten Außenbahn gegen Nationalspieler Nico Schulz durch, ließ dem Außenverteidiger des BVB im Laufduell keine Chance. Nach einem sauberen Zuspiel in die Mitte musste Mamba den Ball nur noch gezielt an Dortmunds Torwart Roman Bürki vorbei spitzeln.

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BVB mit zwei Großchancen - aber Paderborn trifft

Der BVB bemühte sich um Spielkontrolle und brachte in der Folge auch zwei gefährliche Aktionen zustande. In der 16. Minute ging ein Schuss von Raphael Guerreiro knapp am Winkel vorbei. Die nächste Großchance rund zehn Minuten später: Nach einer Flanke von Lukasz Piszczek kam wieder Guerreiro zum Abschluss, verpasste das Tor wieder nur um Zentimeter.

In der 37. Minute schockten die Gäste den BVB jedoch erneut: Mamba war wieder nach einem Konter zur Stelle - und ließ Bürki im Tor der Dortmunder zum zweiten Mal keine Chance. Ben Zolinski spielte den Ball in die Spitze, sein Teamkollege markierte den Doppelpack. Es waren die Saison-Treffer drei und vier des Paderborner Angreifers. Kurz vor dem Pausen-Pfiff machten die Gäste die Dortmunder Horror-Halbzeit endgültig perfekt. Gerrit Holtmann überlief Julian Weigl über links - und tunnelte Keeper Bürki zum 0:3 aus Sicht des BVB.

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Schock für Alcácer, Jubel dank Reus

Zu allem Überfluss musste der BVB kurz vor der Halbzeit auch noch den gerade genesenen Stürmer Paco Alcácer durch Julian Brandt ersetzen. In der 39. Minute verletzte sich der spanische Nationalspieler in einem Duell mit dem Paderborner Jamilu Collins. Der Dortmunder Angreifer, der am Boden liegen geblieben war, ließ sich behandeln, kehrte aber noch einmal zurück. Allerdings sollte es bei einem Versuch bleiben. Bitter für Alcácer: Der 26-Jährige hatte sich gerade erst von einer Blessur (Achillessehnen-Reizung) erholt.

Favre nahm in der Halbzeit, die von gellenden Pfiffen begleitet wurde, auch die letzten beiden Wechsel vor. Für Nico Schulz und Mahmoud Dahoud kamen Achraf Hakimi und Thorgan Hazard in die Partie. Die Maßnahmen zeigten direkt Wirkung. Der englische Youngster Sancho schließt auf Vorlage des eingewechselten Hakimi aus zentraler Position ab - nur noch 1:3 aus Dortmunder Sicht. Obwohl der BVB in der Schlussphase fast überwiegend die gegnerischen Hälfte belagerte, blieb die deutliche SCP-Führung lange bestehen. In der 84. Minute traf Witsel per Kopf dann noch zum Anschlusstreffer, Baumgart und Paderborn wackelten. Reus erlöste sein Team mit dem späten 3:3 in der Nachspielzeit.

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