20. Februar 2021 / 07:37 Uhr

BVB-Präsident Reinhard Rauball nimmt eigenes Team in die Pflicht: "Fans haben ein Recht darauf"

BVB-Präsident Reinhard Rauball nimmt eigenes Team in die Pflicht: "Fans haben ein Recht darauf"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Reinhard Rauball hat vor dem Revierderby gegen Schalke 04 über die Zukunft des BVB und die Erwartungshaltung der Fans gesprochen.
Reinhard Rauball hat vor dem Revierderby gegen Schalke 04 über die Zukunft des BVB und die Erwartungshaltung der Fans gesprochen. © IMAGO / Kirchner-Media
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Vor dem Derby gegen Schalke 04 hat Reinhard Rauball Borussia Dortmund in die Pflicht genommen und an der Mannschaft von Edin Terzic appelliert. Zudem wünscht der BVB-Präsident dem Revierrivalen aus Gelsenkirchen den Klassenerhalt.

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Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball hat den BVB vor dem Derby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr/Sky) eingeschworen. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte er, dass sein Klub nach zuletzt schwachen Ligaspielen in der Pflicht stehe. „Unsere Mannschaft hat es gut bei Borussia Dortmund. Deswegen muss sie auch das einlösen, was die Fans, was die Mitglieder, was die Mitarbeiter erwarten, also vollen Einsatz“, sagte Rauball.

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„Die Fans haben ein Recht darauf, das zu erwarten. Als Gegenleistung für die Liebe, die sie für den BVB an den Tag legen", führte der 74-Jährige weiter aus. Die Leistung beim 3:2 in der Champions League beim FC Sevilla sei ein guter Schritt in die richtige Richtung gewesen. Nun gehe es laut Rauball um Verstetigung.

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Dortmunds Rauball wünscht Schalke den Klassenerhalt

Anlässlich des Derbys sprach der Funktionär auch über den Dortmunder Revierrivalen. Rauball sieht Schalke als „essenziellen Bestandteil“ der Bundesliga. Geschenke soll sein BVB in Gelsenkirchen aber nicht an den Tabellenletzten verteilen. „Wir werden mit aller Macht versuchen, die drei Punkte zu holen. Das wird die Mannschaft tun, aber das wird sie auch tun müssen“, sagte Rauball, für den Dortmund gegen Schalke "nach wie vor die Mutter aller Derbys“ ist.

Den Schalkern wünscht Rauball, „dass sie den Klassenerhalt schaffen“. Seit der Gründung der Bundesliga und auch davor seien die Königsblauen „immer ein Eckpfeiler des deutschen Fußballs“ gewesen. „Aber natürlich ist es eine schwere Aufgabe für sie“, sagte Rauball. Wie die Situation beim Nachbarn genau ist, wüssten nur die Schalker Verantwortlichen. „Wichtig ist, dass man in solchen Situationen den Kragen hochkrempelt und dann alle Mittel ausschöpft, die zur Verfügung stehen“, erläuterte Rauball.

Zudem hat der Präsident des BVB seinen Münchener Amtskollegen Karl-Heinz Rummenigge nach dessen kritisch beurteilten Aussagen zur Corona-Impfung von Profifußballern verteidigt. Rauball wolle in dieser Debatte "zur Versachlichung beitragen".