12. April 2017 / 14:55 Uhr

Attentat: Metallstift bohrt sich in Kopfteil - Iraker festgenommen, Deutscher im Visier der Fahnder

Attentat: Metallstift bohrt sich in Kopfteil - Iraker festgenommen, Deutscher im Visier der Fahnder

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frauke Köhler, Sprecherin des Generalbundesanwalts, bei der Pressekonferenz über den Ermittlungsstand zum Anschlag auf den BVB-Bus am Mittwochmittag.
Frauke Köhler, Sprecherin des Generalbundesanwalts, bei der Pressekonferenz über den Ermittlungsstand zum Anschlag auf den BVB-Bus am Mittwochmittag. © dpa
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Erklärung der Bundesstaatsanwaltschaft zu dem Anschlag auf den BVB-Bus: Die Sprengsätze, die in einer Hecke deponiert wurden, hatten eine Wirkung von mehr als 100 Metern. Ein Metallstift bohrte sich in die Kopfstütze einer der Sitze. Islamist in Wuppertal festgenommen. Verdächtiger Deutscher auf der Flucht

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Die Bundesstaatsanwaltschaft gab Mittwochmittag eine Erklärung zu den Ermittlungen wegen des Anschlags auf den BVB-Bus am Dienstagabend ab. Dabei kam heraus: Die Spieler von Borussia Dortmund haben riesiges Glück gehabt. Mindestens einer der drei Sprengsätze ist offenbar mit Nägeln oder Metallteilen gefüllt gewesen.

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Einer dieser Stifte durchschlug eine Fensterscheibe und bohrte sich in das Kopfteil eines Bussitzes - ohne jemanden zu verletzen. "Wir können daher von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist", sagte Staatsanwältin Frauke Köhler, Sprecherin des Generalbundesanwalts, in Karlsruhe. Die Bomben, die in einer Hecke versteckt gewesen seien, hatten demnach eine Sprengwirkung von mehr als 100 Metern.

Der Torjäger kommt: Pierre-Emerick Aubameyang. Zur Galerie
Der Torjäger kommt: Pierre-Emerick Aubameyang. ©
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Köhler teilte des Weiteren mit, dass die Wohnungen zweier Verdächtiger durchsucht und einer der Männer mit islamistischem Hintergrund vorläufig festgenommen worden seien. Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" stammten die Verdächtigen aus der nordrhein-westfälischen Islamistenszene. Bei dem Festgenommenen handele es sich um einen Iraker (25) aus Wuppertal. Der Mann soll sich in Vorbereitung eines Sprengstoff-Attentats befunden haben. Der zweite Verdächtige sei ein Deutscher (28) aus Fröndenberg/Kreis Unna.

Mindestens einer der beiden Männer soll sich im Tatzeitraum in der Nähe des Anschlagortes aufgehalten haben. Köhler sagte: "Es wird jetzt geprüft, ob gegen ihn Haftbefehl beantragt wird." Das angebliche Bekennerschreiben aus der Antifa-Szene erscheine den Ermittlern "unglaubwürdig".

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