18. Februar 2020 / 19:55 Uhr

BVB-Aufstellung für Kracher gegen PSG fix: Favre setzt auf Frankfurt-Bezwinger

BVB-Aufstellung für Kracher gegen PSG fix: Favre setzt auf Frankfurt-Bezwinger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Coach Lucien Favre lässt Erling Haaland gegen PSG von Beginn an spielen. 
BVB-Coach Lucien Favre lässt Erling Haaland gegen PSG von Beginn an spielen.  © imago images/Revierfoto/osnapix/Montage
Anzeige

Borussia Dortmund ist im Achtelfinale der Champions League so richtig gefordert, denn Thomas Tuchel kommt mit dem Star-Ensemble von PSG in den Signal-Iduna-Park. BVB-Coach Lucien Favre vertraut auf die gleiche Startelf wie beim 4:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt.

Anzeige
Anzeige

Die Spannung steigt: Der BVB will sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen PSG am Dienstagabend (Verfolgt die Partie ab 21 Uhr im SPORTBUZZER-Liveticker) eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Prinzenpark erarbeiten. Trainer Lucien Favre setzt in dieser enorm wichtigen Partie (so könnt Ihr sie sehen) auf die gleiche Startaufstellung, die zuletzt beim Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt (4:0) überzeugen konnte. Im Sturm vertraut der Schweizer wieder auf Neuzugang Erling Haaland. Der treffsichere Norweger (neun Tore in sechs Partien) für die nötige Gefahr vor dem PSG-Tor sorgen. Der nun fest verpflichtete Emre Can spielt ebenfalls von Beginn an.

Startaufstellung: So beginnt der BVB gegen PSG

BVB-Aufstellung fix: So startet der BVB gegen Paris Saint-Germain

Roman Bürki Zur Galerie
Roman Bürki ©

Verzichten muss der BVB weiterhin auf den am Sprunggelenk verletzten Offensivmann Julian Brandt. Auch für Kapitän Marco Reus (Muskelverletzung) und Thomas Delaney (Knieprobleme) kommt das Spiel gegen das französische Star-Ensemble zu früh. Auffällig: Manuel Akanji rückt nicht zurück in die BVB Startelf. Der Schweizer hatte bis zum Frankfurt-Spiel seit November kein Pflichtspiel verpasst.

Favre will offenen Schlagabtausch mit PSG vermeiden

Favre geht mit großem Respekt in das Duell mit dem Team des einstigen BVB-Trainers Thomas Tuchel: "Paris hat eine sehr gefährliche Mannschaft. Sie waren in einer Gruppe mit Real Madrid. Und sie hatten am Ende 16 Punkte, Madrid nur 11. Das sagt alles." Obwohl beide Teams ihre Stärken mehr in der Offensive haben, will Favre einen offenen Schlagabtausch lieber vermeiden: "Natürlich sehe auch ich gern schöne Spiele. Aber schön ist es manchmal auch, eine bessere Defensive als Offensive zu haben. Ich habe nichts dagegen, nur 1:0 zu spielen."

Mehr zur Champions League

Tuchel kehrt mit großer Vorfreude an seine alte Wirkungsstätte zurück. Es sei ein komisches, aber auch schönes Gefühl, sagte der Trainer des französischen Meisters vor dem Achtelfinal-Hinspiel. "Ich bin sehr dankbar, hier zwei Jahre Trainer gewesen zu sein. Wenn ich nicht das Privileg hätte, am Seitenrand zu stehen, würde ich mir das Spiel anschauen. Es war ein Traum, hier Trainer zu sein", so Tuchel und sprach von "aufregenden Jahren".Tuchel hatte den BVB von 2015 bis 2017 trainiert und den Klub dabei zweimal in die Champions League geführt und 2017 den DFB-Pokal geholt. Trotzdem gab es Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung, woraufhin es zur Trennung kam.

PSG und die Champions League: Chronologie des Scheiterns

Niemand scheitert in der Champions League so spektakulär wie PSG - das musste auch Thomas Tuchel schmerzlich erfahren. Der SPORTBUZZER blickt auf die heftigsten Niederlagen in der Königsklasse zurück.  Zur Galerie
Niemand scheitert in der Champions League so spektakulär wie PSG - das musste auch Thomas Tuchel schmerzlich erfahren. Der SPORTBUZZER blickt auf die heftigsten Niederlagen in der Königsklasse zurück.  ©

PSG-Aufstellung gegen Dortmund fix: Mauro Icardi nicht in der Startelf gegen den BVB

Gegen den BVB setzt Tuchel auf den brasilianischen Superstar Neymar, der nach einer Rippenprellung wieder in der Start-Aufstellung steht. "Es ändert für uns alles, wenn wir Neymar auf dem Spielfeld haben. Wir haben keinen anderen Spieler mit den gleichen Qualitäten", betonte der 46-Jährige. Neben dem brasilianischen Nationalspieler wird auch Kylian Mbappé in der Offensive der Pariser für Gefahr sorgen. Der Franzose, der zuletzt beim 4:4 gegen den Tabellenvorletzten SC Amiens noch geschont wurde, wird ebenfalls von Beginn an spielen. Mauro Icardi sitzt dafür nur auf der Bank.

Für Tuchel werden die beiden Spiele gegen den BVB richtungsweisend für seine Zukunft sein. In der Vergangenheit scheiterte PSG trotz der Verpflichtungen von sündhaft teuren Spielern wie Neymar, Mbappé und Edinson Cavani regelmäßig in der K.o.-Phase der Königsklasse - spätestens im Viertelfinale war Schluss. Der Druck auf Tuchel steigt deshalb: Sollte Paris gegen die Dortmunder ausscheiden, könnten die Bosse unter dem Eindruck des erneuten Scheiterns in der Königsklasse handeln - möglicherweise sofort nach dem Rückspiel am 11. März, vielleicht auch erst im Sommer. Tuchels Ende dürfte bei einem erneuten Scheitern im Achtelfinale jedenfalls besiegelt sein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus aller Welt