28. September 2019 / 21:36 Uhr

BVB-Torwart Roman Bürki kritisiert Team nach Bremen-Remis: „Spielen nicht wie Männer“

BVB-Torwart Roman Bürki kritisiert Team nach Bremen-Remis: „Spielen nicht wie Männer“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für BVB-Keeper Roman Bürki war die Leistung der Dortmunder gegen Bremen nicht ausreichend.
Für BVB-Keeper Roman Bürki war die Leistung der Dortmunder gegen Bremen nicht ausreichend. © Getty Images / Imago images
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Klare Worte von BVB-Keeper Roman Bürki nach dem 2:2 im Heimspiel gegen Werder Bremen: Der Schlussmann von Borussia Dortmund kritisiert bei Sky kurz nach dem Abpfiff seine Mitspieler. Sie würden nicht dahingehen, wo es wehtut.

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Das war nichts: Der mit großen Zielen in die neue Bundesliga-Saison gestartete BVB hat erneut Punkte liegen lassen. Eine Woche nach dem 2:2 bei Eintracht Frankfurt kam die Elf von Trainer Lucien Favre auch gegen Werder Bremen nicht über ein Remis (erneut 2:2) hinaus. Mit elf Punkten fiel der BVB am 6. Spieltag sogar auf Rang sieben in der Tabelle zurück. „Ich mache mir in dem Fall Sorgen, weil wir die Spiele nicht gewinnen“, betonte BVB-Kapitän Marco Reus nach dem Spiel bei Sky. Sein Teamkollege Roman Bürki ging sogar noch einen Schritt weiter – er kritisierte sein eigenes Team scharf.

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BVB-Keeper Bürki: „Wir müssen konsequenter dahingehen, wo es wehtut“

Der BVB-Keeper schimpfte ebenfalls beim Pay-TV-Sender: „Wir spielen nicht wie Männer. Wir müssen konsequenter dahingehen, wo es wehtut.“ Der Nationaltorwart der Schweiz legte nach, dass es seiner Mannschaft an „Killerinstinkt“ gefehlt habe. „Das hätte uns heute einen Sieg gebracht“, ist sich Bürki sicher.

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Zudem forderte der Dortmunder, der den BVB gegen Werder noch vor einer Niederlage bewahrte, mehr Einsatz ein: „Es gibt verschiedene Spielertypen, die unsere Mannschaft braucht. Ich würde mir vom einen oder anderen wünschen, etwas zuzulegen, was die Aggressivität angeht“, so Bürki deutlich. Er gibt die Richtung vor: „Wir haben sehr wichtige Spiele jetzt. Wir müssen die Zeit nutzen, um wieder Punkte zu holen.“

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Nach BVB-Remis: Lothar Matthäus schlägt Meisterschafts-Alarm – „In Dortmund muss was passieren“

BVB-Trainer Lucien Favre blieb nach dem Werder-Remis deutlich ruhiger: „Wir hatten 65 Prozent Ballbesitz, das Spiel aber nicht unter Kontrolle gehabt“, merkte der Coach an. Sky-Experte Lothar Matthäus schlug dagegen bereits Meisterschafts-Alarm. „In Dortmund muss was passieren. Auch spielerisch – um die hohen Erwartungen zu erfüllen.“

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