06. Dezember 2019 / 09:04 Uhr

BVB-Keeper Bürki über die Meisterschaft, Kritik an Trainer Favre und den Wirbel um Sancho

BVB-Keeper Bürki über die Meisterschaft, Kritik an Trainer Favre und den Wirbel um Sancho

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Roman Bürki glaubt weiterhin an die Meisterschaft mit dem BVB.
Roman Bürki glaubt weiterhin an die Meisterschaft mit dem BVB. © imago images/Jan Huebner
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Roman Bürki hakt den Traum vom Gewinn der Meisterschaft mit dem BVB nicht ab. Der Schweizer äußerte sich außerdem zur Kritik an Trainer Lucien Favre und dem Wirbel um Offensiv-Star Jadon Sancho.

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Torwart Roman Bürki strebt mit Borussia Dortmund auch nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen nach der deutschen Meisterschaft. "Nur nochmal zur Sicherheit: Wir haben nie versprochen, dass wir Meister werden. Wir haben gesagt, wir werden es versuchen. Und das tun wir", sagte der 29-jährige Schweizer im Interview der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Der BVB steht mit fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach auf Platz fünf und empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Fortuna Düsseldorf. "Wir müssen ein positives Gefühl auch im ganzen Umfeld schaffen. Dann ist alles möglich", sagte Bürki.

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Bürki: "Ein Spieler muss sich selbst zu 100 Prozent motivieren können"

Zur Kritik an Trainer Lucien Favre, er handle zu zögerlich und sei zu leise, sagte der Torwart: "Einigen mag es sicher gut tun, wenn sie jemand haben, der ihnen richtig Feuer macht. Aber ein paar andere können damit vielleicht gar nicht gut umgehen, weil sie eher sensible Charaktere sind. Ich finde ohnehin: Ein Spieler muss sich selbst zu 100 Prozent motivieren können." Bürki nimmt vornehmlich die Mannschaft in die Verantwortung: "Ich weiß, dass Trainer immer Positivität wollen, aber ich finde: Wenn es nicht läuft, darfst du auch mal aus dir rauskommen und rumbrüllen – wenn du danach wieder ruhig dein Spiel spielst. Das zeigt auch Siegermentalität, wenn es dich aufregt, dass es nicht läuft."

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Zu den Disziplinlosigkeiten des Angreifers Jadon Sancho äußerte er sich nicht konkret, sagte aber: "Allgemein kommen derlei Dinge im Profifußball häufiger vor, als die Medien es mitbekommen. Nicht nur bei uns, sondern überall." Die Mannschaft müsse „daran arbeiten, dass es nicht überhandnimmt. Wir Spieler sind dafür da, einander zu helfen, auch bei Kleinigkeiten. Wenn es nichts Dramatisches ist, regeln wir das innerhalb des Kaders."

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