07. April 2020 / 17:19 Uhr

BVB-Keeper Roman Bürki verrät: Gespräche über Verlängerung in Dortmund wegen Corona-Pause auf Eis

BVB-Keeper Roman Bürki verrät: Gespräche über Verlängerung in Dortmund wegen Corona-Pause auf Eis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Roman Bürki führt aktuell keine Gespräche mit seinem Klub Borussia Dortmund über eine Vertragsverlängerung. 
Roman Bürki führt aktuell keine Gespräche mit seinem Klub Borussia Dortmund über eine Vertragsverlängerung.  © imago images / Kirchner-Media
Anzeige

Eigentlich wollte Borussia Dortmund zeitnah mit Stammtorhüter Roman Bürki verlängern. Doch wegen der aktuellen Corona-Pause stehen die Gespräche nun still, wie der Schweizer verriet. Über Details sei man sich vorher noch nicht einig gewesen.

Anzeige

Beim Deutschen Meister FC Bayern München läuft die Zukunftsplanung trotz der Corona-Zwangspause derzeit auf Hochtouren. Am Freitag gaben die Münchener die Verlängerung mit Trainer Hansi Flick bekannt. Am Dienstag folgte die Verlängerung von Thomas Müller. David Alaba, Manuel Neuer und Thiago sollen folgen. Anders sieht es beim Rivalen Borussia Dortmund aus, wie Stammtorhüter Roman Bürki am Dienstag in einer Videokonferenz mit verschiedenen Medienvertretern verriet: "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir erst nach dieser schwierigen Zeit wieder sprechen", wird Bürki von den Ruhr Nachrichten zitiert.

Mehr vom SPORTBUZZER

Neuer Bürki-Vertrag beim BVB soll angeblich bis 2023 laufen

Das aktuelle Arbeitspapier des Schweizers läuft noch bis zum Sommer 2021. Schon Mitte Februar hatte Sportdirektor Michael Zorc im Kicker bestätigt, dass man mit Bürki verlängern wolle. Laut dem Fachblatt werde über einen neuen Vertrag bis 2023 diskutiert. Nun muss die Verlängerung mit dem 29-Jährigen erst einmal warten.

50 ehemalige BVB-Spieler und was aus ihnen wurde

Einst für Borussia Dortmund im Einsatz: Was machen Márcio Amoroso, Ousmane Dembélé und Alexander Frei heute? Zur Galerie
Einst für Borussia Dortmund im Einsatz: Was machen Márcio Amoroso, Ousmane Dembélé und Alexander Frei heute? ©

Einig über eine Weiterbeschäftigung über das nächste Jahr hinaus seien sich Verein und Spieler aber ohnehin noch nicht gewesen: "Wir tauschen uns darüber aus, was möglich ist. Noch haben wir uns da nicht gefunden", so Bürki. "Jetzt in der Corona-Pause ist es aber auch nicht das Wichtigste, sondern das Wichtigste ist, dass wir erst einmal gut durch diese schwierige Phase kommen. Danach werden wir weiter miteinander sprechen." Immerhin: Am Finanziellen sollten die Gespräche nicht scheitern - "überhaupt nicht", beteuerte Bürki.

Bürki kam 2015 vom SC Freiburg nach Dortmund. Unter Trainer Thomas Tuchel verdrängte er auf Anhieb Urgestein Roman Weidenfeller auf die Bank. Seither hütete der Schweizer Nationaltorhüter in 199 Pflichtspielen das Tor beim Vizemeister.