13. Juli 2021 / 20:03 Uhr

BVB-Lizenzspielerchef Kehl weist Transfer-Gerüchte um Erling Haaland zurück: "Planen fest mit ihm"

BVB-Lizenzspielerchef Kehl weist Transfer-Gerüchte um Erling Haaland zurück: "Planen fest mit ihm"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Kehl äußert sich zu den Plänen mit Angreifer Erling Haaland.
Sebastian Kehl äußert sich zu den Plänen mit Angreifer Erling Haaland. © Getty (Montage)
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Rund um BVB-Torjäger Erling Haaland brodelt seit Längerem die Gerüchteküche. Mit einem Transfer des norwegischen Angreifers wurden diverse Top-Klubs in Verbindung gebracht. Am Rande eines BVB-Testspiels gegen Regionalligist FC Gießen gab Sebastian Kehl nun ein Update zur Personalie.

Anhaltende Spekulationen, wiederholte Dementis - die Frage nach der Zukunft von Erling Haaland wird bei Borussia Dortmund zum leidigen Dauerthema. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schlagzeilen, für welchen Klub der Torjäger in der kommenden Saison auflaufen wird. So wurde sein Start in die Saison-Vorbereitung zu Wochenbeginn von Meldungen aus England begleitet, wonach Roman Abramowitsch beim FC Chelsea 175 Millionen Euro für eine Verpflichtung freigegeben hat. Laut Daily Mail will der russische Milliardär beim Werben um den Norweger nicht aufgeben. Zudem soll auch der zweite Champions-League-Finalist Manchester City ein Angebot vorbereiten.

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Am Rande des ersten Testspiels unter Neu-Trainer Marco Rose gegen Regionalligist FC Gießen äußerte sich BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl am Dienstag zum Konzept der Westfalen mit dem Mann, den er zuletzt als "gehyptesten Stürmer im Weltfußball" bezeichnete. "Es hat sich an unserer Haltung nichts verändert, wir planen fest mit ihm", sagte Kehl am Sky-Mikrofon. "Das ist mit ihm und seinem Berater klar kommuniziert." Dass Haaland, der laut Kehl in dieser Woche wieder zum Team stoßen wird, vor dem Hintergrund der Spekulationen Motivationsprobleme an den Tag legen könnte, befürchte man beim BVB nicht. "Haaland will Fußball spielen. Erling fühlt sich bei uns sehr wohl und er wird heiß sein, bei uns in dieser Saison sehr viele Tore zu erzielen", ergänzte Kehl.

Vor wenigen Tagen gab sich bereits Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc beim Aufkommen der ersten Gerüchte über das Chelsea-Interesse gelassen, lieferte sogar eine ähnliche Wortwahl wie Kollege Kehl: "Es hat sich nichts geändert. Wir planen mit Erling für die neue Saison." Ähnlich deutlich kommentierte auch Hans-Joachim Watzke die Spekulationen, zog dabei Parallelen zum Transfer von Robert Lewandowski, der 2014 nach Vertragsende schließlich ablösefrei zum FC Bayern wechselte. "Wir sind hart geblieben, und Robert hat das akzeptiert. In der Saison drauf ist er Torschützenkönig geworden. Das traue ich Erling auch zu", wurde der BVB-Boss unlängst von Sport1 zitiert.

Sancho-Abgang nahezu fix

Ungeachtet dessen steht fest: Der nächste Abgang eines eigentlich unverzichtbaren Leistungsträgers würde die Borussia sportlich hart treffen. Schließlich verliert der Bundesliga-Dritte der vergangenen Saison so gut wie sicher bereits Dribbelkünstler Jadon Sancho an Manchester United. Die damit erlösten 85 Millionen Euro sollen helfen, den durch die Corona-Pandemie entstandenen Verlust für das laufende Geschäftsjahr von rund 75 Millionen Euro zu kompensieren, mit dem die Dortmunder rechnen.

Und bei allen Dementis der Dortmunder Führungskräfte werden die Spekulationen um den erst 20 Jahre Haaland den BVB auch in den restlichen knapp 50 Tagen der laufenden Transferperiode begleiten. Schließlich soll sein Vertrag bis 2024 eine Klausel enthalten, die ihm einen Vereinswechsel im kommenden Sommer für gut 80 Millionen ermöglicht.