28. August 2022 / 20:39 Uhr

BVB-Sportdirektor Kehl garantiert Bellingham-Verbleib – und kündigt Transfer-Entscheidung um Akanji an

BVB-Sportdirektor Kehl garantiert Bellingham-Verbleib – und kündigt Transfer-Entscheidung um Akanji an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl spricht über die Zukunft von Jude Bellingham (links) und Manuel Akanji (rechts).
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl spricht über die Zukunft von Jude Bellingham (links) und Manuel Akanji (rechts). © IMAGO/Jan Huebner/Revierfoto (Montage)
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Jude Bellingham entwickelt sich bei Borussia Dortmund gerade zum Weltklasse-Spieler. Jetzt soll laut eines Medienberichts aus England der FC Liverpool seine Fühler nach dem 19-Jährigen ausgestreckt haben. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl schließt allerdings aus, dass der Engländer den Verein in dieser Saison verlässt. Anders sieht es bei Manuel Akanji aus.

Verliert Borussia Dortmund nach Erling Haaland in diesem Transfer-Sommer den nächsten Top-Spieler? Laut des Portals Football Insider soll sich Jude Bellingham mit dem FC Liverpool über einen Wechsel verständigt haben. Der 19-Jährige kam erst im Juli 2020 zum BVB und ist auf dem besten Weg, einer der besten zentralen Mittelfeldspieler Europas zu werden. Angesichts der neuen Gerüchte um den Youngster ist Sportdirektor Sebastian Kehl am Sonntagabend bei der Fußball-Talkshow Sky90 deutlich geworden: "Es gibt keine Anfrage und ehrlich gesagt – das weiß ich vom Spieler und seiner Familie – hat der Junge überhaupt kein Interesse, in diesem Sommer irgendwo hinzugehen", stellte Kehl klar.

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Ähnlich wie einst Bayern-Vorstandsboss Oliver Kahn in der Causa Lewandowski mit seiner "Basta"-Aussage ließ sich auch Kehl im angeblichen Werben um Bellingham ein Machtwort entlocken. "Er wird bei uns bleiben, das kann ich heute garantieren", so der BVB-Chef.

Über diese Saison hinaus wollte Kehl allerdings keine Garantien über einen möglichen Verbleib des noch bis 2025 unter Vertrag stehenden englischen Nationalspieler geben. Er "hoffe es", dass sich Bellingham auch in der kommenden Spielzeit für den BVB entscheide. "Natürlich will er irgendwann den nächsten Schritt machen", sah Kehl aber auch ein. Dies würde dem BVB bei Talenten wie zuletzt auch mit Jadon Sancho oder Erling Haaland immer passieren. "Mein Wunsch wäre es, die Jungs ein, zwei Jahre länger zu halten", fügte Kehl an.

Kehl bedauert: Noch kein Angebot für Akanji

Bei Manuel Akanji stehen die Zeichen aber bereits seit Saisonbeginn auf Abschied. Mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle verpflichtete der BVB im Sommer bereits zwei Nachfolger für den Schweizer, der seinen noch ein Jahr gültigen Vertrag nicht verlängern will. Leicester City und Inter Mailand sollen zu den Transfer-Interessenten gehören. Doch noch ist nichts fix: "Es gibt noch keinen neuen Stand. Aktuell liegt noch nichts auf dem Tisch, was wir zu entscheiden haben", sagte Kehl, schränkte aber ein: "Ich glaube trotzdem, dass sich in den nächsten Tagen noch ein bisschen was tun wird."

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Bis zum Ende des Transferfensters am Donnerstag sei noch Zeit. Kehl ließ durchklingen, dass ihm die Situation des aussortierten Verteidigers etwas leid tut. "Wir werden sehen, wie sich die Situation gestaltet. Sicherlich nicht optimal, muss man auch sagen, weil Manuel auch ein hervorragender Spieler ist, der sich nichts zu Schulden kommen lassen hat", lobte der Sportdirektor. Der BVB habe "aufgrund seiner Aussage, seiner Entscheidung, die er uns sehr sehr früh mitgeteilt hat, die Planung anderweitig vorangetrieben. Dann ist es für uns wirklich schwierig gewesen. Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden".

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