04. September 2019 / 17:42 Uhr

BVB-Sportdirektor Michael Zorc ermahnt Marco Reus nach Havertz-Aussage

BVB-Sportdirektor Michael Zorc ermahnt Marco Reus nach Havertz-Aussage

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marbella, Spain, 09.01.2017, Trainingslager BVB, BV Borussia Dortmund, Marco Reus (BVB) und Sportdirektor Michael Zorc (BVB) ( DeFodi001

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Fand die Aussage von Reus (links) nicht lustig: BVB-Sportdirektor Michael Zorc (rechts). © imago/DeFodi
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Eine Aussage in Sachen Kai Havertz hat BVB-Kapitän Marco Reus nun eine Ermahnung eingehandelt. Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat den Nationalspieler kritisiert und verlangt volle Konzentration auf die aktuelle Saison.

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So hatte sich Marco Reus das wohl nicht vorgestellt. Statt einem Schmunzeln und eventuellem Dank in der Chefetage von Borussia Dortmund erntete er für seinen öffentlichen Abwerbungsversuch von Kai Havertz nun Kritik von BVB-Sportdirektor Michael Zorc. "Alle Beteiligten tun gut daran, sich auf die gerade laufende Saison zu konzentrieren", sagte Zorc gegenüber dem Kicker.

Was war geschehen? BVB-Kapitän Marco Reus hat sich rund ein Jahr vor dem wahrscheinlichen Abgang von Kai Havertz bei Bayer Leverkusen in das Werben um das wohl größte deutsche Talent eingemischt. "Ich werde alles versuchen, um ihn nach Dortmund zu lotsen", sagte der Offensivspieler bei Sport1 auf die Frage, ob er Havertz den Sprung nach München zutraue.

Reus will sein "Bestes" geben, um Havertz zum BVB zu locken

"Ich weiß nicht, wie weit es ablösesummentechnisch noch in die Höhe geht und es Dortmund vielleicht zu viel ist. Aber ich werde mein Bestes geben", führte Reus weiter aus und betonte, dass ihm beim ehemaligen Leverkusener und jetzigen Dortmunder Julian Brandt ein ähnlicher Anwerbeversuch bereits gelungen sei: "So, wie ich es bei Julian gemacht habe. Und ich habe mit Julian ja noch einen Verbündeten, der ihn noch sehr gut kennt. Von daher warten wir es mal ab." Auch Brandt war lange bei den Bayern als Zugang gehandelt worden, wechselte im Sommer aber für die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 25 Millionen aber zum BVB.

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Für die Dienste von Havertz müsste die Borussia allerdings ungleich tiefer in die Tasche greifen: Unter eine Summe von 100 Millionen Euro wäre Leverkusen wohl nicht zu Gesprächen bereit. Zumal der Mittelfeldspieler keine Ausstiegsklausel in seinem bis 2022 befristeten Vertrag verankert hat. Bayer ist beim Festlegen der Ablöse und dem Zeitpunkt eines möglichen Wechsels folglich komplett frei - und machte von dieser Möglichkeit schon in diesem Sommer Gebrauch.

Reus schwärmt von Havertz

Und so schwärmt Dortmunds Kapitän von seinem Mitspieler in der Nationalmannschaft. „Der Junge hat enormes Potenzial. Das sieht man einfach“, sagte Reus: „Es wird auch interessant zu sehen sein, wenn er mal eine Phase bekommt, die vielleicht nicht so gut ist und wie er dann da rauskommt. Aber wenn er stabil bleibt und ein gutes Umfeld hat, spricht nichts dagegen, dass er bald einer der Größten wird.“

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