27. September 2020 / 12:29 Uhr

Sportdirektor Michael Zorc: So will der BVB zu Triple-Sieger FC Bayern aufschließen

Sportdirektor Michael Zorc: So will der BVB zu Triple-Sieger FC Bayern aufschließen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Michael Zorc schickt lobende Worte in Richtung der Konkurrenz im Süden. 
Michael Zorc schickt lobende Worte in Richtung der Konkurrenz im Süden.  © imago images/ActionPictures/Montage
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Der FC Bayern ist aktuell das Maß aller Dinge im Weltfußball. Nur wenig verwunderlich ist es daher, dass sich viele Mannschaften ein Beispiel am "Quadrupel"-Sieger nehmen. Sportdirektor Michael Zorc von Dauerrivale Borussia Dortmund hat nun verraten, welche Eigenschaft seine Mannschaft von den Bayern lernen muss.

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Vor dem Supercup-Duell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund am kommenden Mittwoch hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc den deutschen Rekordmeister als Vorbild bezeichnet. "Wir haben in der vergangenen Saison beim FC Bayern unter Hansi Flicks Leitung eine besondere Bereitschaft gesehen, immer und in jeder Situation hundert Prozent auf den Platz zu bringen. Und natürlich wollen wir uns auch in diese Richtung entwickeln", sagte Zorc der Frankurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Nach der Verpflichtung des 16 Jahre alten Jamie Bynoe-Gittens hat der BVB zwar seinen Jugendkult fortgesetzt, doch Zorc gefällt vor allem die Mischung. "Wir wissen schon, dass wir als Adresse für die besten Juniorenspieler Europas ein Markenzeichen, vielleicht sogar ein kleines Alleinstellungsmerkmal entwickelt haben. Die Freude und die Zuversicht, die ich beim Betrachten dieses Kaders empfinde, speisen sich aus der Balance, die ich sehe", meinte Zorc. "Mindestens genauso wichtig wie die Verpflichtung von Jude Bellingham war der Transfer von Thomas Meunier, der extrem viel Erfahrung, eine Top-Mentalität und eine enorme körperliche Robustheit mitbringt", sagte der BVB-Sportdirektor.

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Kritik an Trainer Favre stößt bei Zorc auf Unverständnis

Die immer mal wieder geäußerte Kritik an Trainer Lucien Favre kann Zorc nicht verstehen. "Ich habe die komplette vergangene Saison rauf und runter erzählt, dass wir beim BVB keine Trainerdiskussion führen, aber das wollte offenbar niemand hören. Ich bin nicht für die Mutmaßungen und Gerüchte zuständig, und ganz ehrlich: Ich habe keine Lust, mich permanent damit zu befassen."