29. Juni 2020 / 09:30 Uhr

BVB-Sportdirektor Zorc über Blamage gegen 1899 Hoffenheim: "Spiel hat uns die Augen geöffnet"

BVB-Sportdirektor Zorc über Blamage gegen 1899 Hoffenheim: "Spiel hat uns die Augen geöffnet"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peinlicher Auftritt: BVB-Sportdirektor Michael Zorc über das 0:4 gegen 1899 Hoffenheim. 
"Peinlicher Auftritt": BVB-Sportdirektor Michael Zorc über das 0:4 gegen 1899 Hoffenheim.  © BEAUTIFUL SPORTS/WUNDERL/POOL
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Sportdirektor Michael Zorc hat nach dem peinlichen 0:4 im letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Hoffenheim kritische Worte gefunden. Zudem wolle er aus dem Spiel Schlüsse für die kommende Saison ziehen. 

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Nach dem blamablen Auftritt von Borussia Dortmund am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Hoffenheim hat Sportdirektor Michael Zorc gegenüber dem Kicker den Finger in die offene Wunde gelegt. "Das war komplett ohne Spannung. Wir haben gespielt wie auf einer Tour nach der Saison", sagte der 57-Jährige zur 0:4-Klatsche nach einem Viererpack von Andrej Kramaric und fasste zusammen: "Eine peinliche Vorstellung."

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Es bringe zwar nichts, nun "mit dem Hammer draufzuhauen", erklärte Zorc, andererseits wolle man schon einige Schlüsse für die nächste Saison ziehen. "Das Spiel hat uns die Augen geöffnet, woran wir im nächsten Jahr arbeiten müssen", sagte der Sportdirektor.

Auch BVB-Boss Watzke findet deutliche Worte

Zuvor hatte bereits BVB-Boss Hans-Joachim Watzke im Sport1-Doppelpass deutliche Worte für die Leistung der Dortmunder gefunden. Zu möglichen Gründen führte er auch das gewonnene Topspiel eine Woche zuvor gegen RB Leipzig an: "Der Schlüssel lag in diesem Spiel. Wir wollten Leipzig zeigen, wer die Nummer zwei ist. Das hat zu einem totalen Spannungsabfall geführt." Zudem habe eine junge BVB-Mannschaft auf dem Platz gestanden und der ausbleibende Heimvorteil mache sich auch bemerkbar.



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Eine neuerliche Diskussion um Trainer Lucien Favre will man beim BVB nicht führen. "Jeder Trainer der Welt hätte das Spiel verloren. Wir hatten in Leipzig den gleichen Trainer“, sagte Vereinschef Watzke am Sonntag und stellte sich hinter den Schweizer Coach: "Er kann mit dem Rest der Vorurteile in der kommenden Saison aufräumen.“