04. März 2019 / 08:57 Uhr

BVB-Sportdirektor Michael Zorc kritisiert Mannschaft: "Es kann nicht sein, dass ..."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc kritisiert Mannschaft: "Es kann nicht sein, dass ..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kritisiert seine Mannschaft: BVB-Sportdirektor Michael Zorc.
Kritisiert seine Mannschaft: BVB-Sportdirektor Michael Zorc. © Bongarts/Getty Images
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Neun Punkte Vorsprung auf den FC Bayern verspielt, seit Wochen taumelt der BVB durch die Liga. Nun kritisierte Sportdirektor Michael Zorc die Einstellung seiner Spieler - unter anderem im Spiel am vergangenen Freitag gegen den FC Augsburg.

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Borussia Dortmund taumelt durch die Liga! In den vergangenen Wochen verspielte der BVB ingesamt neun Punkte Vorsprung in der Tabelle auf den FC Bayern und ist aktuell nur noch aufgrund des besseren Torverhältnisses Tabellenführer. Vor allem die Einstellung einiger BVB-Profi scheint zuletzt nicht mehr zu stimmen. Anders sind Niederlagen wie gegen den FC Augsburg wohl nur schwer zu erklären.

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Das sieht auch Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc so. "Es kann nicht sein, dass verunsicherte und qualitativ unterlegene Gegner uns allein durch Laufbereitschaft und Begeisterung komplett aus dem Spiel nehmen", sagte er gegenüber den Ruhr Nachrichten. Dem BVB fehlte es am Freitag vor allem an Konzentration, Gier und Laufbereitschaft. So dominierte Borussia Dortmund zwar über weite Strecken das Spiel, konnte mit der Überlegenheit nicht viel anfangen und erlaubte sich zudem in der Defensive fast unerklärliche Patzer. "Die letzte Gier, das Tor zu machen und dieser brachiale Wille, mit letzter Konsequenz zu verteidigen, haben mir gefehlt", sagte Zorc über das Spiel in Augsburg, nach dem auch Torhüter Roman Bürki wieder einmal seine Mitspieler scharf kritisierte.

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BVB-Manager Zorc: "Hatte das Gefühl, dass die letzten zwei, drei Prozent in puncto Fokussierung fehlten"

Schon am Freitagabend hatte BVB-Berater und Eurosport-Experte Matthias Sammer die Dortmunder Profis scharf kritisiert. „Du musst 90 oder 95 Prozent geben, 60 Prozent reicht nicht. In Spielen wie gegen Augsburg, Düsseldorf oder Nürnberg verhalten sich die Borussen wie eine Durchschnittsmannschaft“, sagte er und behauptete, dass mangelnde Einstellung bei einigen BVB-Spielern „schon länger zu sehen“ sei.

Nun legte Zorc nach. "Ich hatte in den vergangenen Wochen das Gefühl, dass die letzten zwei, drei Prozent in puncto Fokussierung fehlten“, sagte der Sportdirektor über einige Spieler. „Diese vermeidbaren Fehler, die wir machen, dürfen nicht passieren. Das ist natürlich zum Teil ein Preis der Jugend, aber vor allem auch eine Frage der Konzentration.“ Vor allem Achraf Hakimi hatte zum Beispiel in den letzten Wochen mehrere große Schnitzer, die zu Gegentoren führten.