06. August 2020 / 15:56 Uhr

BVB-Zugang Meunier erneuert Kritik an PSG: "Mag nicht, wenn gelogen wird" - Wechsel stand schon früh fest

BVB-Zugang Meunier erneuert Kritik an PSG: "Mag nicht, wenn gelogen wird" - Wechsel stand schon früh fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zugang Thomas Meunier brennt auf seine Aufgabe beim BVB.
Zugang Thomas Meunier brennt auf seine Aufgabe beim BVB. © imago images/Kirchner-Media
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Thomas Meunier stand bereits im vergangenen Februar als Zugang von Borussia Dortmund fest. Das verriet der belgische Nationalspieler und erneuerte zudem die Kritik an seinem Ex-Verein Paris St. Germain.

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Zugang Thomas Meunier hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund schon vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem BVB und seinem jetzigen Ex-Klub Paris St. Germain am 18. Februar (2:1) unterschrieben. Dies verriet der belgische Nationalspieler am Donnerstag bei einer Medienrunde. Während der Partie sah er seine Entscheidung dann bestätigt. "Ich hatte Gänsehaut während des gesamten Champions-League-Spiels. Es war das erste Mal für mich, dass ich in so einem Stadion und vor so einer Atmosphäre gespielt habe. Hier in Dortmund sind viel mehr Zuschauer, alle standen und schreiten. Ich dachte nur: Wow, hier bin ich nächstes Jahr", sagte Meunier.

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Offiziell wurde sein ablösefreier Wechsel dann im Juni bestätigt. Es war ein Abschied im Groll. Auch am Donnerstag erneuerte der 28-Jährige seine Kritik an PSG. Der Verein mit dem früheren BVB-Coach Thomas Tuchel hatte Meunier nicht mehr für die Spiele in der Champions League berücksichtigt, obwohl der BVB dem wohl unter Auflagen zugestimmt hätte. "Ich hätte gerne gespielt", sagte Meunier. Doch PSG-Sportdirektor Leonardo habe sich nicht um eine Freigabe bemüht und anschließend behauptet, Meunier wolle nicht mehr für Paris auflaufen. Daraufhin hatte er Leonardo scharf kritisiert. "Ich hatte das Gefühl, ich musste mich verteidigen. Ich mag nicht, wenn gelogen wird", rechtfertigte sich der BVB-Profi. Die Franzosen hatten diese Vorwürfe zurückgewiesen.

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Meunier blickt nun nach vorn und will auch mit seinem neuen Verein Titel gewinnen und Vorbild für junge Spieler sein. "Wenn die Mannschaft zusammenbleibt, haben wir gute Chancen. Vielleicht auch schon in dieser Saison", sagte Außenverteidiger. Dortmund bezeichnete er als "Arbeiterstadt, das passt zu mir. Ich glaube, ich bin auch ein Arbeiter." Seine Kollegen lobte er nach den ersten Trainingseinheiten. "Wir haben viele junge Spieler, mit viel Talent. Aber sie müssen sich noch weiterentwickeln - und dabei möchte ich helfen", sagte Meunier.