14. Oktober 2019 / 10:15 Uhr

Ehemaliger BVB-Star Tomas Rosicky adelt Marco Reus und Mario Götze

Ehemaliger BVB-Star Tomas Rosicky adelt Marco Reus und Mario Götze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der frühere BVB-Star Tomas Rosicky arbeitet heute als Manager bei Sparta Prag
Der frühere BVB-Star Tomas Rosicky arbeitet heute als Manager bei Sparta Prag © imago/CTK Photo
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Fünf Jahre drückte Tomas Rosicky dem Spiel von Borussia Dortmund einst seinen Stempel auf. Nun schwärmt er von zwei heutigen BVB-Stars und erklärt, was er sich in seiner Rolle als Manager von Spart Prag bei Michael Zorc abschaut.

Der frühere BVB-Star Tomas Rosicky verfolgt das Geschehen bei Borussia Dortmund auch heute noch ganz genau - bei zwei Spielern aus dem aktuellen Kader gerät der 39-Jährige besonders ins Schwärmen: Marco Reus und Mario Götze. "Ich mag sie und ich sehe sie gerne. Marco und Mario sind Spielertypen, bei denen es einfach Spaß macht, zuzuschauen. Sie sind unberechenbar in ihren Aktionen. Damit verfügen sie über eine Eigenschaft, die man heute nicht mehr so häufig findet", sagt Rosicky, der heute als Manager bei Sparta Prag arbeitet, in einem kicker-Interview. Dürfte er sich einen Spieler des BVB aussuchen, würde er neben Reus und Götze auch Paco Alacacer und Jadon Sancho für eine Verpflichtung in Erwägung ziehen.

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Doch nicht nur seine Nachfolger in der Dortmunder Kreativabteilung hat der ehemalige Spielmacher fest im Blick. Auch bei seiner neuen Aufgabe orientiert er sich am BVB und dem dortigen Sportdirektor Michael Zorc. "Natürlich. Was ich von ihm in Erinnerung habe: Michael arbeitet sehr hart, er war bei jedem Training. Wenn man ihn brauchte, war er da. Es überrascht mich nicht, dass er so viel Erfolg in seiner Rolle hat. Michael macht einen großartigen Job, von Menschen wie ihm kann ich sehr viel lernen", meint der frühere tschechische Nationalspieler.

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Rosicky spielte zwischen 2001 und 2006 149-mal für die Dortmunder in der Bundesliga. 2002 wurde er mit dem Klub Deutscher Meister, 2006 wechselte er zum FC Arsenal. Trotz hoher Veranlagungen blieb dem Mittelfeldspieler der Sprung in die absolute Weltklasse aufgrund zahlreicher Verletzungen aber verwehrt. "Etwas bitter für mich war, dass ich meinen besten Jahren viel verletzt war. Es hat mich immer so große Anstrengung gekostet, um mein vormaliges Niveau wieder zu erreichen", sagt Rosicky: "Ich konnte nie für mich herausfinden, was ich wirklich leisten konnte. ich glaube nicht, dass ich jemals auf allerhöchstem Niveau gespielt habe."