23. November 2019 / 11:18 Uhr

Bericht: Lucien Favre bekommt Job-Endspiel gegen FC Barcelona - BVB-Trainer vor dem Aus?

Bericht: Lucien Favre bekommt Job-Endspiel gegen FC Barcelona - BVB-Trainer vor dem Aus?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Laut eines Berichts gewähren die BVB-Bosse ihrem Trainer Lucien Favre ein Job-Endspiel gegen Barcelona in der Champions League.
Laut eines Berichts gewähren die BVB-Bosse ihrem Trainer Lucien Favre ein Job-Endspiel gegen Barcelona in der Champions League. © imago images / Revierfoto / Bernd Thissen / dpa /Montage
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Wie lange bleibt Lucien Favre noch Trainer von Borussia Dortmund? Nach dem desolaten Auftritt des BVB gegen den SC Paderborn am Freitagabend sollen die Dortmund-Verantwortlichen laut "Bild"-Informationen beschlossen haben, dass der Schweizer ein Endspiel um seinen Job bekommt - gegen den FC Barcelona in der Champions League.

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Lucien Favre steht als Trainer von Borussia Dortmund unter Druck: Nach dem vor allem in der ersten Halbzeit peinlichen Auftritt beim 3:3 (0:3) im Heimspiel gegen den SC Paderborn sollen sich nach Informationen der Bild die BVB-Bosse in der Loge des Stadions zu einem Krisen-Gipfel getroffen haben. Dabei sei auch die Favre-Zukunft bei den Dortmundern ein Thema gewesen. Das angebliche Ergebnis der Sitzung, die bis nach Mitternacht gedauert haben soll: Der Schweizer Trainer dürfe trotz des Paderborn-Debakels Trainer bleiben, bekommt allerdings ein Job-Endspiel gegen den FC Barcelona am Mittwoch in der Champions League.

Am Samstag begann das Teamtraining beim kriselnden Bundesligisten dann mit rund zweistündiger Verspätung. Zuvor hatten die Profis auf dem Vereinsgelände im Dortmunder Vorort Brackel hinter verschlossenen Türen und ohne die Vereinsführung über ihre schwache Leistung am Vortag geredet. Erst danach traf auch Sportdirektor Michael Zorc ein.

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Favre steht beim BVB spätestens seit dem Topspiel gegen den FC Bayern unter Druck

Favre steht beim BVB bereits seit der 0:4-Klatsche im Topspiel beim FC Bayern Anfang November unter Druck. Im ersten Bundesligaspiel unter Interimstrainer Hansi Flick legten die Münchener in der Allianz Arena eine Fußball-Gala hin und sorgten für die zweite Saisonniederlage der Schwarz-Gelben, die bereits am 3. Spieltag gegen Union Berlin eine empfindliche 1:3-Pleite hinnehmen mussten. Auch nach der Länderspielpause im November präsentierte sich der BVB weit unter seinen Möglichkeiten und lieferte im Heimspiel gegen den SC Paderborn eine in der ersten Halbzeit "indiskutable Leistung" (O-Ton von Zorc) ab.

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Die Ruhr Nachrichten berichteten am Samstagmorgen noch von einer zweiten Krisensitzung, die offenbar parallel stattgefunden haben soll. So sollen laut des Blattes unter anderem Favre mit seinem Trainerteam sowie die Führungsspieler um Lukasz Piszczek und BVB-Kapitän Marco Reus etwa zwei Stunden in der Kabine ausgeharrt haben, um die schwierige Situation zu analysieren. Erst um 1.18 Uhr seien die Beteiligten mit ihren Privat-Wagen nach Hause gefahren.

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BVB-Trainer Lucien Favre: Die Spieler stehen hinter ihm

Bei allem Frust ("Das war eine desaströse erste Halbzeit") wirkte der Trainer nach der Partie am Freitagabend nicht so, als habe er den Glauben an einen Verbleib beim BVB schon aufgegeben: "Ich versuche weiter, positiv zu denken", sagte der 62-Jährige. Auf die Frage, ob er sich von seinem Team im Stich gelassen gefühlt habe, antwortete er: "Nein, nein, ich stehe immer hinter meiner Mannschaft."

Die Führungsspieler stehen aktuell hinter Favre: Abwehr-Boss Mats Hummels wollte sich an einer Trainer-Diskussion nicht beteiligen: "Ich würde mal ganz deutlich sagen, dass das nichts mit der Trainer-Position zu tun hat, wenn wir einfach ohne Druck die Bälle herschenken." Ähnlich sah es Kapitän Reus. „Der Trainer stellt uns super ein. Wir Spieler sind dafür verantwortlich, unsere Leistung zu zeigen", so der Nationalspieler, der noch anfügte: "Man hat sich richtig geschämt. So dürfen wir nie, nie wieder auftreten."

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