07. März 2020 / 10:12 Uhr

BVB-Trainer Lucien Favre: Darum bringe ich Erling Haaland nicht immer von Beginn an

BVB-Trainer Lucien Favre: Darum bringe ich Erling Haaland nicht immer von Beginn an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 BVB-Coach Lucien Favre hat Erling Haaland in drei der bisherigen sieben Bundesligaspiele eingewechselt. 
BVB-Coach Lucien Favre hat Erling Haaland in drei der bisherigen sieben Bundesligaspiele eingewechselt.  © imago images/Revierfoto
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Lucien Favre, Trainer von Borussia Dortmund, hat in einem Interview begründet, warum er Neuzugang Erling Haaland immer noch ausreichend Pausen verschafft. Zudem äußerte sich der Schweizer lobend über den zweiten BVB-Wintertransfer: Emre Can.

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Sieben Spiele absolvierte Erling Haaland nach seinem Winterwechsel von RB Salzburg zu Borussia Dortmund in der Bundesliga. Obwohl er bereits neun Treffer erzielt hat, kam der Norweger dabei nur viermal von Beginn an zum Einsatz. In einem Interview mit der Funke Mediengruppe erklärte sein Trainer, Lucien Favre, warum er den 19-Jährigen nicht jedes Mal für die Startelf aufbietet.

„Er ist erst 19 Jahre alt – und hat viel gespielt, sich dabei verausgabt, viel Energie verloren. Das hat man zwischendurch gemerkt", meinte der Schweizer zur Belastungssteuerung des Angreifers, der für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro verpflichtet worden war. Trotzdem lobte der Coach Haaland einmal mehr über den grünen Klee: "Wir wissen, dass seine Stärke die Läufe in die Tiefe sind. Er beschleunigt, bremst, beschleunigt wieder – dadurch zögern die Innenverteidiger und können ihm im entscheidenden Moment oft nicht folgen." Dennoch müsse er weiter lernen, vor allem beim Kombinationsspiel. "Er muss sich manchmal noch besser zwischen den Linien bewegen, die Bälle fordern und sich dann aufdrehen", so Favre.

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Mit Haaland habe der BVB nun den Vollstrecker in vorderster Front, der dem Team wohl gefehlt habe. "Wir hatten auch vorher selten Probleme, Torchancen zu kreieren. Die hatten wir immer. Aber jetzt haben wir einen Zielspieler", erklärte Dortmunds Coach. Neben dem neuen "Wunderstürmer" zeigte sich Favre auch von dem zweiten Winterneuzugang Emre Can angetan: "Man sieht seine Erfahrung. Er strahlt Ruhe aus. Er verteidigt gut, er gewinnt seine Zweikämpfe." Zudem gebe er "sehr, sehr wichtige" Kommandos.

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Lob für BVB-Neuzugang Emre Can

Dem Mittelfeldspieler, der von Juventus Turin nach Dortmund gekommen war, sei jedoch anzumerken, dass er beim italienischen Meister zuvor nicht immer gespielt habe. "Manchmal fehlt ihm noch ein wenig der Rhythmus", so Favre. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte Can bereits nach Abschluss der Winter-Transfer-Periode in den höchsten Tönen gelobt und verdeutlicht, dass der Abräumer als Führungsspieler eingeplant sei. Favre ergänzte nun: "Er kann das Spiel beschleunigen, für mich ist das obligatorisch für einen Mittelfeldspieler."