01. Oktober 2019 / 18:51 Uhr

Irres BVB-Gerücht um Favre: Wird Kohfeldt Trainer-Nachfolger? Dortmund-Coach reagiert

Irres BVB-Gerücht um Favre: Wird Kohfeldt Trainer-Nachfolger? Dortmund-Coach reagiert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt ist als Nachfolger von BVB-Coach Lucien Favre im Gespräch.
Florian Kohfeldt ist als Nachfolger von BVB-Coach Lucien Favre im Gespräch. © Getty Images / Montage
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Borussia Dortmund befindet sich in der Ergebnis-Krise. Nach dem 2:2 bei Werder Bremen fällt der BVB in der Bundesliga-Tabelle nach dem 6. Spieltag auf Rang acht. Kurz vor dem Champions-League-Spiel der Dortmunder bei Sparta Prag macht ein irres Gerücht die Runde: So soll der BVB Werder-Coach Kohfeldt als potenziellen Favre-Nachfolger kontaktiert haben. Der BVB-Coach reagiert.

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Als herrsche nach der Mentalitäts-Debatte und den zuletzten schwachen Auftritten gegen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt in der Bundesliga (jeweils 2:2) nicht schon genug Unruhe bei Borussia Dortmund: Jetzt sorgt auch noch ein irres Gerücht um BVB-Trainer Lucien Favre für Wirbel. Laut dem Werder-Magazin Deichstube sollen die Dortmunder an Bremen-Coach Florian Kohfeldt interessiert sein. Wie das Portal berichtet, habe es in der Vergangenheit bereits Kontakte zum Werder-Trainer gegeben. Pikant: Kohfeldt besitzt mit Marc Kosicke den gleichen Berater wie die ehemalige BVB-Trainerikone Jürgen Klopp.

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Bericht: Für BVB? Bremen-Trainer Kohfeldt kann Werder per Ausstiegsklausel verlassen

Doch wie schnell könnte der 36 Jahre alte Kohfeldt Lucien Favre beim BVB ersetzen? Auch darüber machte die Deichstube Angaben: So besitzt der aktuelle SVW-Trainer zwar einen Vertrag bis 2023, könnte Werder allerdings per Ausstiegsklausel schon im Jahr 2021 verlassen.

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Auf der Pressekonferenz kurz vor dem BVB-Duell in der Champions League bei Slavia Prag (Mittwoch, 18:55 Uhr) wurde Favre mit dem Gerücht konfrontiert - und blieb cool: "Ich bin seit 30 Jahren im Geschäft und kann damit umgehen", so die knappe Antwort des 61 Jahre alten Schweizers. Andere BVB-Verantwortliche wurden da deutlicher: "Diese Diskussion ist doch lächerlich. Wir führen sie intern nicht", verteidigte Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl den aktuellen Dortmund-Coach. Auch Sportdirektor Michael Zorc dementierte am Sonntag, dass eine Trainer-Debatte geführt werde.

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BVB: Erste intere Kritik an Lucien Favre

Gegen den nach seinem Amtsantritt im Juli 2018 als "Bessermacher" gefeierten Favre regte sich zuletzt immer mehr Kritik. Die fehlende Bereitschaft des BVB-Trainers zu mehr Variabilität bei der taktischen Grundausrichtung, die hohe Anfälligkeit bei Standards und der fehlende Punch seiner oftmals überlegenen Mannschaft kosteten schon in der vergangenen Rückrunde den möglichen Meistertitel. Dass sich diese Probleme trotz namhafter Verstärkungen auch in dieser Saison fortsetzen, werten viele Beobachter als Stillstand. Schon der Kicker hatte in der jüngsten Montagsausgabe berichtet, dass es beim BVB intern erste Favre-Kritiker gibt.

Dass Kohfeldt in nächster Zeit neuer BVB-Trainer anstelle von Favre wird, ist allerdings trotzdem höchst unwahrscheinlich. Kaum vorstellbar, dass die Dortmunder ihren Erfolgstrainer nach Eindrücken der ersten Saisonspiele einfach so vor die Tür setzen. Zudem fühlt sich Kohfeldt in Bremen wohl: "Ich werde meinen Vertrag bis 2023 erfüllen, wenn Werder Bremen das so will", sagte der Werder-Coach erst kürzlich.

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