27. Oktober 2021 / 07:13 Uhr

BVB-Trainer Rose verrät Schwächen von Jude Belingham: "Wenn er das auch noch in den Griff bekommt ..."

BVB-Trainer Rose verrät Schwächen von Jude Belingham: "Wenn er das auch noch in den Griff bekommt ..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Trainer Marco Rose (l.) weiß, was er mit Jude Bellingham für ein großes Talent im Kader hat
BVB-Trainer Marco Rose (l.) weiß, was er mit Jude Bellingham für ein großes Talent im Kader hat © IMAGO/Sven Simon
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Jude Bellingham zeigte im Pokalspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Ingolstadt einmal mehr seine Klasse. Im Anschluss geriet sein Trainer Marco Rose ins Schwärmen, erklärte jedoch auch, was der 18-Jährige noch verbessern muss.

Matchwinner war Doppeltorschütze Thorgan Hazard, doch der dominante Spieler am Dienstagabend in Dortmund war Jude Bellingham. Der 18-Jährige zog 90 Minuten lang während des Pokalspiels gegen den FC Ingolstadt (2:0) im BVB-Mittelfeld die Fäden. Dafür gab es nach Abpfiff ein Sonderlob von seinem Trainer.

"Ich habe heute wieder viel Spaß gehabt draußen und geschmunzelt. Den Jungen Fußball spielen zu sehen, das macht richtig Spaß", schwärmte Marco Rose bei Sport1 und erklärte, was den Engländer so besonders macht: "Er strahlt einfach Verantwortung aus. Er muss nicht mal viel reden. Einfach wie er dasteht, wie er Fußball spielt. Er macht all das, was man sich als Trainer wünscht. Er führt Zweikämpfe, er ist unangenehm für den Gegner, er ist ein kleiner Drecksack gegen den Ball, genau das was man möchte."

Nach der Lobeshymne war der Dortmunder Coach bemüht, nicht zu euphorisch zu werden. "Er ist ein hervorragender Fußballer, der manchmal noch ein bisschen wild ist, aber wenn er das auch noch in den Griff bekommt, also noch strategischer wird, dann kann es ganz weit für den Jungen gehen. (...) Mit strategisch meine ich einfach, dass er gegen den Ball schon auch Doppelsechs spielt. Und dadurch dass er gerne immer den Ball haben will, ist er dann manchmal in seiner Positionierung nicht ganz optimal." Rose machte bei seiner Kritik jedoch deutlich: "Da suche ich gerade ein ganz kleines Haar in der Suppe."

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Seine Sorgen dass Bellingham nicht mehr lange in seiner Mannschaft spiele, seien "gar nicht groß", so Rose: "Wir wissen, dass Jude langfristig an uns gebunden ist (bis 2025, d. Red.) und da diskutieren wir auch gar nicht drüber. Das ist wichtig." Ähnlich klare Worte hatte vor der Partie schon Sebastian Kehl über die Zukunft des Mittelfeldspielers gefunden. Bellingham ist "Spieler von Borussia Dortmund und bleibt Spieler von Borussia Dortmund", stellte Dortmunds Leiter der Lizenzspielerabteilung klar. Es gebe weder eine Schmerzgrenze noch eine Ausstiegsklausel.