03. August 2019 / 14:13 Uhr

Weitere BVB-Transfers? Favre: "Kann in alle Richtungen noch viel passieren"

Weitere BVB-Transfers? Favre: "Kann in alle Richtungen noch viel passieren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lucien Favre sieht den BVB-Kader für die Saison 2019/20 noch nicht final aufgestellt.
Lucien Favre sieht den BVB-Kader für die Saison 2019/20 noch nicht final aufgestellt. © Getty
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Borussia Dortmund ist auf dem Transfermarkt offenbar noch längst nicht fertig. Während BVB-Sportdirektor Michael Zorc versucht, Ladenhüter wie Shinji Kagawa an neue Vereine zu vermitteln, kündigt Trainer Lucien Favre sogar noch weitere Neuzugänge an.

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Der Kader von Borussia Dortmund ist Trainer Lucien Favre eigentlich viel zu groß. Das gab der Schweizer im Juli zu Protokoll. Knapp 30 Spieler stehen im Aufgebot, das BVB-Sportdirektor Michael Zorc in den kommenden Wochen noch reduzieren will. Trotzdem will Favre im Interview mit den Ruhr Nachrichten trotz Ausgaben in Höhe von knapp 130 Millionen Euro auch weitere Neuverpflichtungen nicht ausschließen. Bisher hat der BVB mit Julian Brandt, Mats Hummels, Nico Schulz, Thorgan Hazard und Mateu Morey insgesamt fünf Neuzugänge vorgestellt.

"Grundsätzlich sollten wir einen Kader heutzutage ohnehin erst dann bewerten, wenn das Transferfenster geschlossen ist", sagte der 61-Jährige vor dem DFL-Supercup gegen den FC Bayern am Samstagabend (20.30 Uhr/DAZN und ZDF) und stellte die Fans des BVB zugleich auf weitere Abgänge und mögliche Neuverpflichtungen ein. "Es ist ja noch vier Wochen geöffnet, und es kann auf allen Positionen und in alle Richtungen noch so viel passieren."

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Corriere dello Sport: BVB vor Transfer von Patrik Schick

Der BVB wurde zuletzt mit Patrik Schick von der AS Rom im Verbindung gebracht. Laut Corriere dello Sport stehe der Stürmer unmittelbar vor der Unterschrift in Dortmund, nur noch letzte Details seien zu klären. Der 1,90 Meter große Offensivmann kann im Sturmzentrum, aber auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden. Der Wert des Spielers wird von transfermarkt.de auf rund 15 Millionen Euro taxiert.

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Akuten Bedarf im Sturmzentrum sieht Favre jedoch nicht. "Wenn ich auf unsere Spieler schaue, dann können Mario Götze und Paco Alcácer vorne spielen. Thorgan Hazard und Jacob Bruun Larsen können das auch", betonte der Schweizer. Schick würde dem BVB-Spiel aber eine neue Dimension geben und wäre mit seinen 23 Jahren außerdem ein interessanter Mann für die Zukunft.

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Die aktuelle Breite des Kader sieht Favre nicht unbedingt als Nachteil - auch wenn er namhafte Stars auf der Bank oder gar der Tribüne lassen muss. "Es gibt keinen automatischen Erfolg, nur weil viele gute Spieler im Kader stehen", erklärte Favre. * "Das bedeutet, dass sehr gute Spieler auch mal auf der Bank sitzen müssen. Darüber sind sie natürlich nicht begeistert."* Deshalb würde der Trainer sein Aufgebot gern noch um einige Profis reduzieren. Als Kandidaten für einen Abgang kommen Shinji Kagawa, Maximilian Philipp und Raphael Guerreiro in Frage.