01. Februar 2020 / 15:37 Uhr

Michael Zorc über BVB-Transfers: "Emre Can hatte andere Möglichkeiten" - "Sind nicht schwächer geworden"

Michael Zorc über BVB-Transfers: "Emre Can hatte andere Möglichkeiten" - "Sind nicht schwächer geworden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (r.) verspricht sich viel von der Verpflichtung von Emre Can (l.).
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (r.) verspricht sich viel von der Verpflichtung von Emre Can (l.). © imago images/Sven Simon
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Michael Zorc zieht nach einer turbulenten Wechselphase ein positives Transfer-Fazit. Der BVB-Manager spricht über die Verpflichtung von Emre Can - und richtet eine Kampfansage an die Konkurrenz.

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Nach der turbulenten Transfer-Phase bei Borussia Dortmund hat Sportdirektor Michael Zorc ein positive Fazit gezogen. "Die Tage waren lang - das Adrenalin hat geholfen, das alles zu bewältigen", sagte der Manager am Samstag vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin bei Sky: "Wir haben den Kader ein wenig umgebaut und sind zufrieden. Alles war wirtschaftlich sinnvoll. Wir haben kein Geld in die Hand genommen." Tatsächlich erzielte der BVB im Winter nach derzeitigem Stand sogar ein sattes Transfer-Plus.

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So verließen Jacob Bruun Larsen (für neun Millionen Euro zur TSG Hoffenheim), Julian Weigl (für 20 Millionen zu Benfica Lissabon) und Paco Alcacer (für 23 Millionen zum FC Villarreal) den Klub. Im Gegenzug kamen Erling Haaland (für 20 Millionen Euro von RB Salzburg) und Emre Can. Der Nationalspieler von Juventus Turin kostet die Dortmunder bis zum Ende der Saison eine Leihgebühr in Höhe von einer Millionen Euro. Treten gewisse Parameter ein, besteht eine Kaufpflicht für bereits festgelegte 25 Millionen. Fazit Zorc: "Ich glaube nicht, dass wir schlechter geworden sind."

Nachdem Haaland mit fünf Toren in seinen ersten beiden Joker-Einsätzen für den BVB bereits bewiesen hat, dass er er eine hochkarätige Verstärkung ist, erhoffen sich die Dortmunder vom gegen Berlin noch nicht berücksichtigten Can nun einen ähnlichen Schub. "Emre Can hatte auch andere Möglichkeiten. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat", sagte Zorc und präzisierte die Erwartungen: "Er hat spielerische Qualitäten, aber bei uns soll er vor allem mit seiner Mentalität vorangehen und Signale an die Mitspieler geben."

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Sollte dieser Plan aufgehen, strebt der BVB nach dem Höchstem. "Wir haben unsere Saisonziel nie geändert und wollen um die deutsche Meisterschaft mitspielen. Das gilt auch jetzt noch", meinte Zorc: "Wir sind nicht in der Pole-Position, sondern in der Verfolgerrolle. Aber die wollen wir annehmen."