21. September 2020 / 20:04 Uhr

Kehl über weitere BVB-Transfers: "Kein großer Druck mehr" – Sancho "ist da und bleibt auch"

Kehl über weitere BVB-Transfers: "Kein großer Druck mehr" – Sancho "ist da und bleibt auch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Kehl sieht den BVB für die Saison 2020/21 personell gut aufgestellt.
Sebastian Kehl sieht den BVB für die Saison 2020/21 personell gut aufgestellt. © imago images/Montage
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Borussia Dortmund sieht sich für die neue Saison offenbar gut aufgestellt. Lizenzspielerchef Sebastian Kehl geht beim Vizemeister offenbar nicht von weiteren Neuzugängen aus. Den Verbleib von Superstar Jadon Sancho sieht der Ex-Kapitän als "wichtiges Zeichen" des Vereins.

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Die Transfer-Aktivitäten von Borussia Dortmund sind offenbar bereits abgeschlossen - zumindest, was potenzielle Neuzugänge betrifft. "Wir haben keinen großen Druck mehr", betonte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl bei einer Talk-Runde der Ruhr Nachrichten am Montagabend. Bisher holten die Dortmunder mit Thomas Meunier (Paris Saint-Germain), Jude Bellingham (Birmingham City) und Reinier (Real Madrid) drei externe Neuzugänge. Emre Can, der bisher von Juventus Turin ausgeliehen war, ist außerdem dauerhaft zum Kader gestoßen.

Nach dem starken Saisonstart (3:0 gegen Gladbach) sieht der BVB sich gut aufgestellt. Ohnehin scheint die Borussia in diesem Sommer wieder ein gutes Händchen bewiesen zu haben. Insbesondere Teenager Jude Bellingham hat sich auf Anhieb als Verstärkung entpuppt und etablierte Stars wie Julian Brandt und Thomas Delaney aus der Startelf verdrängt. Kehl stimmt in die Lobeshymnen auf den jungen Engländer ein. "Wir waren im letzten Jahr schon an ihm dran", sagte der frühere BVB-Kapitän. "Er ist ein großartiger Typ und tut unserem Spiel gut. Das Geld ist in Jude gut investiert."

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Kehl bekräftigte auch die bereits Anfang August von Sportdirektor Michael Zorc getätigte Ansage, dass Superstar Jadon Sancho trotz des Werbens von Manchester United in Dortmund bleibt. "Er ist da - und bleibt auch", so Kehl, der als Bindeglied zwischen Chefetage, Mannschaft und Trainer Lucien Favre fungiert. Die Absage an einen Wechsel interpretierte Kehl als "wichtiges Zeichen des Vereins, weil wir eine gewisse Verantwortung haben. Ohne Jadon ist diese Mannschaft schlechter." Die jungen Spieler, Sancho eingeschlossen, hätten "untereinander viel Freude", so Kehl weiter.

Kehl: Stimmung beim BVB "sehr, sehr gut"

Die Enttäuschungen der Vorsaison, als der BVB den Meistertitel erneut verpasste, habe man abgehackt. Die Dortmunder hätten sich "um den Lohn gebracht", sagte Kehl. Die Lehre: diesmal wolle man "bewusst" mit einem "breiteren Kader" in die Saison gehen. Die Stimmung im Aufgebot der Borussia sei "sehr, sehr gut". Auch im DFB-Pokal gelang den Dortmunder durch ein 5:0 gegen Drittligist Duisburg souverän der Einzug in die zweite Runde. Am Samstag geht es in der Bundesliga zum FC Augsburg.