05. Februar 2020 / 18:30 Uhr

Medien: BVB verliert durch Dembélé-Verletzung mehrere Millionen Euro

Medien: BVB verliert durch Dembélé-Verletzung mehrere Millionen Euro

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Verletzung von Ousmane Dembélé könnte auch für den BVB bittere Folgen haben.
Die Verletzung von Ousmane Dembélé könnte auch für den BVB bittere Folgen haben. © imago images/Kirchner-Media
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Ousmane Dembélé droht beim FC Barcelona wegen einer schweren Oberschenkel-Verletzung das vorzeitige Saison-Aus - und das könnte auch für Borussia Dortmund bittere Folgen haben. Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten würde der BVB mehrere Millionen Euro verlieren.

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Das Verletzungspech von Ousmane Dembélé nimmt kein Ende. Der Profi des FC Barcelona hat sich laut Vereinsangaben einen kompletten Sehnenriss am Schenkelbeuger des rechten Oberschenkels zugezogen. Für den Ex-Dortmunder könnte die Saison damit vorzeitig vorbei sein, denn es handelt sich um genau die gleiche Verletzung, die Dembélé Ende 2017 im Spiel beim FC Getafe erlitt, damals am linken Oberschenkel. Der Franzose musste damals eine viermonatige Zwangspause einlegen.

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Eine ähnlich lange Zwangspause könnte dem BVB laut Medienberichten aus Spanien wie der "AS" und der Fernsehsendung El Chiringuito teuer zu stehen kommen. Dembélé erstreikte sich 2017 einen Transfer zu den Katalanen. Dortmund erhielt für den Wechsel 105 Millionen Euro Ablöse und bis zu 42 Millionen Euro extra an Bonuszahlungen - und eine von diesen Zahlungen in Höhe von 5 Millionen Euro könnte nun platzen. So sei laut den Berichten vereinbart gewesen, dass der BVB bei Ablauf des nun endenden dritten Vertragsjahres diese Summe kassiert, wenn Dembélé bis dahin mindestens 75 Pflichtspiele absolviert hat - aktuell steht Dembélé jedoch bei nur 74. Und laut "AS" gibt es nur wenig Hoffnung, dass der Offensiv-Star in dieser Saison noch ein weiteres Spiel absolviert.

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Da er immer wieder von Oberschenkelverletzungen geplagt wird, war Dembélé auf Rat seines französischen Teamkollegen Samuel Umtiti in den vergangenen Wochen zur Behandlung sogar auch ins renommierte Aspetar-Krankenhaus nach Doha (Katar) gereist. Zuletzt bereitete sich der 22-Jährige auf sein Comeback vor, nachdem er sich Ende November im Champions-League-Spiel gegen Dortmund eine Verletzung am rechten Oberschenkel zugezogen hatte und seitdem nicht einsatzfähig war.

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Durch die langen Ausfälle von Luis Suárez und nun von Dembélé könnte Barcelona nun sogar noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Laut Mundo Deportivo ist die Verpflichtung eines weiteren Stürmers bereits beschlossene Sache. So ist unter anderem Angreifer Angel Rodríguez (32) vom FC Getafe im Gespräch. Möglich könnte dies durch eine Sonderregelung der spanischen Liga werden, die die Dembélé-Verletzung als "langfristig" einstufen muss. Geschieht dies, darf Barcelona jedoch nur einen Spieler verpflichten, der entweder vertragslos ist oder in Spanien unter Vertrag steht.

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