24. Dezember 2020 / 08:20 Uhr

Klubchef Watzke: Kein BVB-Transferwinter wegen Corona – Borussia hat "vier Punkte zu wenig"

Klubchef Watzke: Kein BVB-Transferwinter wegen Corona – Borussia hat "vier Punkte zu wenig"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hans-Joachim Watzke rechnet nicht mit winterlichen Investitionen in den BVB-Kader.
Hans-Joachim Watzke rechnet nicht mit winterlichen Investitionen in den BVB-Kader. © Getty
Anzeige

Trotz der Leistungsdelle der vergangenen Wochen wird Borussia Dortmund wohl nicht auf dem Transfermarkt tätig werden. Wegen der Corona-Pandemie und der Einnahmeausfälle seien Verstärkungen nur schwerlich möglich, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Anzeige

Borussia Dortmund plant keine größeren Transfers in der am 2. Januar beginnenden Winter-Wechselperiode. "Wir befinden uns inmitten der Corona-Pandemie mit den daraus resultierenden Einnahmeausfällen über einen langen Zeitraum hinweg. Der kommende Transferwinter wird als solcher bei uns vor diesem Hintergrund kaum stattfinden", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Mittwoch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Dortmunder gehen in der Bundesliga nach einer bislang durchwachsenen Saison nur als Fünfter ins neue Jahr.

Anzeige

Mit 22 Zählern aus 13 Spielen habe das Team "vier Punkte zu wenig für einen Zwei-Punkte-Schnitt, der schon unser Anspruch sein sollte", urteilte Watzke. Dagegen sei der BVB mit dem Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals und der Champions League im Soll. Vom neuen Trainer Edin Terzic, der Lucien Favre ablöste, erwartet der 61-Jährige einen Aufschwung auch in der Liga. "In den vergangenen Wochen haben wir leider unsere Form verloren. Wir müssen daran arbeiten, dass einige Spieler in eine bessere Verfassung kommen", sagte der BVB-Boss.

Mehr vom SPORTBUZZER

Die Leistungsschwankungen seien nicht mit dem fehlenden Willen der Mannschaft zu begründen, versicherte Watzke. Zuletzt war dem Team mehrfach ein Mentalitätsproblem unterstellt und der Mangel an widerstandsfähigen Führungsspielern kritisiert worden.