26. Juni 2020 / 15:11 Uhr

BVB-Lizenzspielerchef Kehl über mögliches Profi-Debüt von Talent Moukoko: "Gute Voraussetzungen"

BVB-Lizenzspielerchef Kehl über mögliches Profi-Debüt von Talent Moukoko: "Gute Voraussetzungen"

Christian Müller
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Lizenzspieler Sebastian Kehl setzt große Hoffnungen in Supertalent Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund.
BVB-Lizenzspieler Sebastian Kehl setzt große Hoffnungen in Supertalent Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund. © Voigt/Hübner/Pool/Revierfoto/Imago Images
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Lizenzspielerchef Sebastian Kehl hat sich hoffnungsvoll zur Perspektive von Supertalent Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund geäußert. Moukoko habe "gute Voraussetzungen für eine Bundesliga-Karriere", sagte Kehl dem SPORTBUZZER.

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Gelingt Supertalent Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund noch in diesem Kalenderjahr der Sprung in die Bundesliga? Darauf möchte sich Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspieler-Abteilung beim BVB, noch nicht festlegen. Allerdings zeigte sich Kehl bezüglich der Perspektiven des erst 15 Jahre alten Torjägers optimistisch. "Er hat gute Voraussetzungen für eine Bundesliga-Karriere, und wir setzen große Hoffnungen in ihn", sagte Kehl dem SPORTBUZZER, mahnte aber auch, "das Thema sensibel zu behandeln". Denn der Klub werde Moukoko "nicht zu sehr unter Druck setzen".

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Moukoko soll in Vorbereitung mit BVB-Profis trainieren

Hintergrund: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte im April auf Initiative des BVB eine Regeländerung beschlossen, nach der Nachwuchsakteure nun auch schon in dem Jahr in der Bundesliga eingesetzt werden dürfen, in dem sie das 16. Lebensjahr vollenden. Damit könnte Moukoko, der im November 16 Jahre alt wird, theoretisch noch 2020 in der höchsten deutschen Spielklasse debütieren. Der in Kamerun geborene Mittelstürmer läuft für die Dortmunder trotz seines geringen Alters seit der laufenden Saison in der U19-Bundesliga auf, wo er in 20 Partien 34 Treffer erzielte und damit einen Rekord aufstellte. Auch für die U19-Auswahl des DFB war Moukoko bereits nominiert worden.

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Nuri Sahin (von links), Yann Aurel Bisseck und Josha Vagnoman zählen zu den jüngsten Bundesliga-Spielern der Geschichte. ©

Eigentlich hätte Moukoko in den vergangenen Wochen bereits mit den BVB-Profis unter Regie von Cheftrainer Lucien Favre trainieren sollen. Laut Kehl war dies wegen der Bestimmungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht möglich gewesen. Das soll sich jedoch sehr bald ändern. "Wir werden ihn in der Vorbereitung jetzt voll dazu nehmen und seine Entwicklung genauestens verfolgen", blickte Kehl auf die kommende Saison voraus.