08. Dezember 2020 / 20:48 Uhr

Als Gruppensieger im Champions-League-Achtelfinale: BVB dreht Spiel mit Rekordjäger Youssoufa Moukoko

Als Gruppensieger im Champions-League-Achtelfinale: BVB dreht Spiel mit Rekordjäger Youssoufa Moukoko

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmund hat, nachdem Youssoufa Moukoko
 eingewechselt wurde, das Spiel gegen Zenit St. Petersburg gewonnen.
Borussia Dortmund hat, nachdem Youssoufa Moukoko eingewechselt wurde, das Spiel gegen Zenit St. Petersburg gewonnen. © imago images/ITAR-TASS/Montage
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Borussia Dortmund steht als Gruppensieger im Achtelfinale der Champions League. Dabei lag der BVB bei Zenit St. Petersburg lange zurück. Dann kam Youssoufa Moukoko, stellte einen CL-Rekord auf - und Dortmund drehte das Spiel.

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Borussia Dortmund zieht als Sieger der Gruppe F ins Achtelfinale der Champions League ein. Dank einer Energieleistung im zweiten Durchgang kam der BVB zum Abschluss der Vorrunde zu einem 2:1 (0:1) bei Zenit St. Petersburg und verteidigte den Platz an der Spitze gegen den am Ende zweitplatzierten Verfolger Lazio Rom, der sich zeitgleich mit einem 2:2 (2:1) gegen den FC Brügge begnügen musste, erfolgreich.

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Nachdem Sebastian Driussi die Russen nach 16 Minuten in Führung gebracht hatte, drehten Lukasz Piszczek (68.) und Axel Witsel (78.), der von 2012 bis 2017 bei Zenit gespielt hatte, die Partie noch zu Gunsten der Dortmunder. Auffällig: Beide Tore der Borussia fielen nach der Einwechslung von Youssoufa Moukoko. Der Teenager war in der 58. Minute für Julian Brandt in die Partie gekommen und ist mit 16 Jahren und 18 Tagen nun der jüngst jemals in der Champions League eingesetzte Spieler.

BVB in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen St. Petersburg

Der BVB in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der BVB in der Einzelkritik. ©

An den Treffern war Moukoko zwar nicht direkt beteiligt, doch wie schon beim 1:1 am vergangenen Bundesliga-Wochenende bei Eintracht Frankfurt belebte der Youngster das Spiel seiner Mannschaft, da das Angriffszentrum mit einem klassischen Mittelstürmer besetzt war. Insgesamt dürfte Trainer Lucien Favre am Dienstagabend aber vor allem mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Leistung seiner extrem ersatzgeschwächten Mannschaft, der insgesamt neun Profis fehlten, war nur in wenigen Phasen wirklich überzeugend und zwingend. Zenit bemühte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten nach Kräften, schloss die Champions-League-Gruppenphase am Ende aber mit nur einem Punkt als Tabellenletzter ab.

Durch den Gruppensieg dürfte auf die Borussia im Achtelfinale nun ein vermeintlich einfacherer Gegner warten. Zudem hat man im Rückspiel der ersten K.o.-Runde Heimrecht.