24. Juni 2019 / 13:11 Uhr

"Es ist nicht gerecht": C-Junioren des JFV Calenberger Land verpassen Aufstieg

"Es ist nicht gerecht": C-Junioren des JFV Calenberger Land verpassen Aufstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Den C-Junioren des JFV Calenberger Land steht die Niederlage ins Gesicht geschrieben.
Den C-Junioren des JFV Calenberger Land steht die Niederlage ins Gesicht geschrieben. © Peter Borchers/NFV
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Keine Frage, die C-Junioren des JFV Calenberger Land haben eine starke Saison gespielt. Sie sind durch die Saison in der Landesliga marschiert und souverän Meister geworden. Der Aufstieg in die Regionalliga ist ihnen aber verwehrt geblieben - aufgrund der Finalniederlage bei der Niedersachsenmeisterschaft gegen Osnabrück.

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Die U15 aus dem Nachwuchsleistungszentrum des VfL Osnabrück ist am Ende reifer als der JFV Calenberger Land gewesen. Im Finale der Niedersachsenmeisterschaft setzten sich die Lila-Weißen im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion mit 2:1 (1:0) durch. Damit steigt der VfL in die Regionalliga auf, die höchste deutsche Spielklasse für C-Junioren.

Der Mut kehrt zurück

Die Calenberger hatten sich tags zuvor in der Vorschlussrunde mit 4:2 nach Elfmeterschießen gegen den JFV Borstel-Luhdorf durchgesetzt, nach regulärer Spielzeit stand es 0:0. „Da haben wir nicht gut gespielt, waren vom Kopf her nicht so da. Bei uns lagen Welten zwischen der Leistung im Halbfinale und Finale“, sagte Coach Tim Hendrik Hoffmann.

Im Endspiel präsentierte sich Osnabrück von Anfang an sehr druckvoll, die Deisterstädter hielten so gut dagegen, wie sie konnten. Nach dem 0:1 durch Joshua Warsinsky –­(8. Minute) brauchten sie jedoch zehn Minuten, um das Gegentor abzuschütteln. Mit einigen gelungenen Aktionen kam der Mut zurück. In Hälfte zwei kamen die Lokalmatadore besser ins Spiel und zum Ausgleich. Auf Vorlage von Tobin Schröder erzielte Finn Lüdtke das 1:1 (42.).

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„Wir waren spielerisch etwas besser, doch die Osnabrücker waren körperlich weiter und auch das cleverere Team“, gab Hoffmann zu. „Da können wir dem Gegner nur zu Titel und Aufstieg gratulieren.“ Der VfL, der trotz der hohen Temperaturen einen sehr laufintensiven Auftritt zeigte, brauchte zum Siegtreffer aber das nötige Quäntchen Glück. Eine „unglückliche Verkettung von Situationen“ (Hoffmann) führte zum 2:1 von Montell Ndikom, das eine Minute vor dem Abpfiff fiel.

Die Frage nach dem Modus

„Wir haben eine geile Saison gespielt, und nur weil wir einmal verloren haben, steigen wir nicht auf, das ist ärgerlich“, sagte der Coach des JFV Calenberger Land, dessen U15 nun zum dritten Mal in Folge nur knapp am Regionalliga-Aufstieg scheiterte. „Der NFV sollte sich Gedanken machen, ob der Modus so richtig ist. Es ist nicht gerecht, dass zwischen Osnabrück und uns einer auf der Strecke bleiben muss.“

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