27. April 2018 / 16:04 Uhr

C-Junioren: Komet Arsten und Surheide lösen das Halbfinal-Ticket

C-Junioren: Komet Arsten und Surheide lösen das Halbfinal-Ticket

Karsten Hollmann
Weser-Kurier
Symbolbild
Symbolbild © dpa
Anzeige

Doch der JFV Bremen und die DJK Germania Blumenthal verkaufen sich teuer

Anzeige
Anzeige

Das Halbfinale um den Bremer Landespokal der Fußball-C-Junioren findet ohne Beteiligung von Teams aus dem Bremer Norden statt. Im Viertelfinale des Wettbewerbs verabschiedeten sich sowohl der JFV Bremen als auch die DJK Germania Blumenthal. Während der JFV dem Regionalligisten TuS Komet Arsten erst durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 0:1 unterlag, zogen die „Germanen“ mit 1:3 den Kürzeren gegen einen weiteren Vertreter aus der Regionalliga Nord, Tuspo Surheide.

JFV Bremen –TuS Komet Arsten 0:1 (0:0):**„In der ersten Halbzeit haben meine Jungs zu viel Respekt vor dem Gegner gezeigt. Das wäre aus meiner Sicht aber gar nicht nötig gewesen“, sagte JFV-Trainer Sören Seidel. Seine Schützlinge hätten sich in ihren Aktionen zu ängstlich präsentiert. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Gastgeber allerdings. „Meine Spieler haben dann noch besser gekämpft und die Vorgaben super umgesetzt“, so Seidel. Dustin Beller hätte den Außenseiter aus der Verbandsliga Bremen sogar fast in Führung gebracht. Er tauchte frei vor Arstens Schlussmann Jaylen Hofmann auf, schloss seinen Vorstoß aber zu hektisch ab. „Insgesamt hat Arsten aber mehr Spielanteile gehabt. Aber wir hatten eben auch unsere Möglichkeiten“, betonte Sören Seidel, der das Team zusammen mit Stefanie Schäfer und Yimin Ehlers trainiert. Bei den Gelegenheiten für den Regionalligisten zeigte sich meist JFV-Torhüter Batuhan Celik auf dem Posten.

„Bathu hat ein paar gute Paraden an den Tag gelegt und uns so bis zum Schluss im Spiel gehalten“ (Seidel). Als bereits alle mit einem Elfmeterschießen rechnete, stellte der Goliath doch noch den Sieg her. In der zweiten Minute der Nachspielzeit zog Arstens Ibrahim Altunok einfach mal ab. Hüzni Demirkale fälschte das Spielgerät unglücklich mit dem Rücken ab. Deshalb gab es auch für den starken Batuhan Celik nichts zu halten. „Mir haben meine Jungs am Ende sehr leid getan. Sie haben eine tolle Mannschaftsleistung geboten und letztendlich unglücklich verloren“, berichtete Seidel.

DJK Germania Blumenthal – Tuspo Surheide 1:3 (1:2): „Es war ein sehr intensives Spiel. Meine Jungs haben trotz der Niederlage nicht aufgesteckt“, resümierte DJK-Coach Ali Atris. Seine Mannschaft hätte sich auch in spielerischer Hinsicht nicht vor dem Regionalligisten verstecken müssen. In den ersten Minuten gab es kaum Chancen auf beiden Seiten. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe“, versicherte Atris. Dann sei gleich der erste Fehler in der DJK-Defensive bestraft worden. Ein Flankenball kam dabei auf den zweiten Pfosten, wo der Surheider Außenverteidiger Marvin Schlichting blank stand und die Kugel ins lange Eck wuchtete. Nach einer halben Stunde fiel auch noch die Vorentscheidung. Karim Kanafani war mit einem Schuss aus 25 Metern erfolgreich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verkürzte Zinar Tunc jedoch mit seiner ersten Chance auf 1:2. Tunc war dabei zuvor prima von Hassan Mewassi in Szene gesetzt worden. Nach einem langen Diagonalball in die Spitze, stellte der Ex-Kicker des JFV Bremen, Marin Vukoja, in der 46. Minute aber wieder den alten Abstand mit zwei Treffern her. Die Gastgeber hätten in der Folgezeit aber noch einmal herankommen müssen.

„Wir verschossen in den letzten zehn Minuten aber gleich zwei Elfmeter durch Zinar Tunc und Enes Corogli“, berichtete Ali Atris. Während Tunc an Tuspo-Keeper Elias Ammon scheiterte, haute Corogli das Spielgerät in die Wolken. „Es wäre auf jeden Fall mehr für uns drin gewesen. Dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft. Was diese im Moment abliefert, ist einfach nur stark“, zog Atris trotz des Ausscheidens aus dem Pokal eine positive Bilanz.

Hilf uns, dem Amateurfußball zu helfen. Trage Dich auf gabfaf.de/supporter kostenlos als Supporter ein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Bremen
Sport aus aller Welt