25. März 2018 / 19:33 Uhr

C-Junioren von Lok Leipzig bezwingen die SG Weixdorf

C-Junioren von Lok Leipzig bezwingen die SG Weixdorf

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
SG Weixdorf - Lokomotive Leipzig 0:5
SG Weixdorf - Lokomotive Leipzig 0:5 © Timotheus Eimert
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Die C-Junioren der SG Weixdorf haben das Halbfinale im Landespokal gegen Lokomotive Leipzig mit 0:5 verloren. Damit hat die Mannschaft von Trainer Frank Leonhardt die nächste Sensation, nachdem im Viertelfinale die Regionalligavertretung von Dynamo Dresden ausgeschaltet wurde, verpasst.

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„Am Ende waren wir chancenlos. Leipzig war Favorit, und sie sind ihrer Rolle dann auch gerecht geworden. Am Ende ist es schade, dass wir auf insgesamt sechs Stammspieler verzichten mussten“, erklärte ein enttäuschter Leonhardt nach der Partie. Während in den ersten 20 Minuten ein Klassenunterschied zwischen der Landesklassen-Mannschaft Weixdorf und dem Landesligisten aus Leipzig nicht zu sehen war, wurde er zum Ende der Partie immer deutlicher, sodass der Leipziger Sieg am Ende hochverdient ist.

In der ersten Halbzeit hatten Oliver Schuster (15‘) und Leon Beckert (17‘) die Gäste mit 2:0 in Führung gebracht. Weixdorf kam vor allem nach Standardsituationen zu Tormöglichkeiten, aber entweder waren sie im Abschluss zu unentschlossen oder scheiterten immer wieder am stark aufgelegten Lok-Torwart Oskar Preil.

Halbzeit zwei startete mit einer Doppelchance für die Messestädter, die aber kläglich vergeben wurde. In der 44. Minute war dann aber Delron Lukas Daum für seine Mannschaft erfolgreich und erhöhte auf 3:0. Das Spiel schien damit entschieden, die Moral der Nord-Dresdner endgültig gebrochen. „Sie haben sich dennoch 100 Prozent reingehauen“, versicherte Weixdorf-Trainer Leonhardt.

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SG Weixdorf - Lok Leipzig 0:5 © Timotheus Eimert

Vor über 150 Zuschauern erhöhten Jeremias Spoddig (54‘) und Schuster (70‘) noch auf 5:0 für Lokomotive und stellten somit den Endstand her. „Wir haben hier kein einfaches Spiel erwartet und uns auch über den Gegner informiert“, stellte der Leipziger Co-Trainer Michél Wulf klar. „Wir sind deswegen auch mit der Art und Weise zufrieden, wie die Jungs die Partie angegangen haben. Vor allem haben wir immer wieder spielerisch gute Lösungen gefunden.“

Besonders beeindruckend war auch die Kulisse auf dem Weixdorfer Forstsportplatz. „Die Jungs spielen nicht oft vor so vielen Zuschauern. Das war schon cool. Das zeigt auch, wie geschlossen der Verein hier in Weixdorf ist“, zollte Wulf dem Gegner Respekt.

Im Finale treffen die Leipziger nun auf den Sieger des anderen Halbfinales zwischen Erzgebirge Aue und dem Chemnitzer FC. Das Endspiel findet am 20. Mai in Oelsnitz im Vogtland statt.

Timotheus Eimert