08. September 2021 / 12:26 Uhr

C-Juniorinnen der PSG steigern sich im Turnierverlauf, E-Jugend wird Zweiter

C-Juniorinnen der PSG steigern sich im Turnierverlauf, E-Jugend wird Zweiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mathilda Müller und die C-Juniorinnen der Peiner SG 04 gewannen ihre Gruppe und landeten nach Duellen gegen drei Oberligisten auf dem vierten Gesamtplatz.
Mathilda Müller und die C-Juniorinnen der Peiner SG 04 gewannen ihre Gruppe und landeten nach Duellen gegen drei Oberligisten auf dem vierten Gesamtplatz. © Foto: Isabell Massel
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Guten Jugendhandball bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer am Wochenende beim Peiner Eulencup zu sehen. Die weibliche C-Jugend von Ausrichter PSG musste sich starken Gegnern stellen und hat gesehen, „was möglich ist“. Auch die weibliche E-Jugend kann zufrieden mit ihrer Leistung sein.

Die E-Juniorinnen der Peiner SG 04 hatten den Turniersieg beim Eulencup schon vor Augen. Mit 7:4 führte das Team in eigener Halle gegen den FSV 1895 Magdeburg, ehe die Gäste noch einmal aufdrehten und kurz vor Schluss den 8:7-Siegtreffer erzielten. „Insgesamt können wir aber mit der Leistung unserer Mädels zufrieden sein“, sagt Trainer und PSG-Vorsitzender Lutz Benckendorf, der einen Tag zuvor schon gute Leistungen der Peiner C-Juniorinnen gesehen hatte. In einem starken Feld von 15 Teams schaffte es das PSG-Team in die Runde der Gruppensieger, wo es letztlich Vierter wurde.

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In der einzigen Dreiergruppe des Turniers setzten sich die C-Mädchen des Gastgebers, die in diesem Jahr in der Landesliga starten werden, souverän gegen den TV Eintracht Sehnde (8:4) und die JSG Wittingen/Stöcken (17:4) als Gruppenerster durch. In der nächsten Runde kassierten die Peinerinnen gegen die drei weiteren Gruppensieger – allesamt Teams aus der Oberliga – aber drei Niederlagen am Stück. „Allerdings zeigten wir durchaus eine ansteigende Form“, lobt Coach Lutz Benckendorf.

„Insbesondere der Bundesliga-Nachwuchs der „Wildcats“ aus Halle zeigte uns hier deutlich die Grenzen auf, und was in der C-Jugend schon so alles geht“, spricht Benckendorf die 4:14-Niederlage gegen den SV Union Halle Neustadt an. Es sei allerdings zu berücksichtigen, dass das PSG-Team mit Abstand das jüngste unter den Teilnehmern war. „Mit Ausnahme von lediglich zwei Spielerinnen kann der Rest der Mannschaft noch eine Altersklasse niedriger spielen.“

Dennoch habe sich die PSG gegen die teils zwei Jahre älteren Spielerinnen achtbar aus der Affäre gezogen. Ähnlich sah es bei der folgenden Niederlage gegen die TSV Burgdorf (4:11) aus, auch wenn das Team durchaus mutiger agierte. „Unsere beste Leistung in der Finalrunde zeigten wir dann sicherlich beim 6:10 gegen den HSV Warberg/Lelm“, freute sich Coach Lutz Benckendorf über die Leistungssteigerung. Das Turnier gewann der SV Union Halle Neustadt.

Erfolgreich verlief auch der zweite Turniertag, bei dem die PSG-Spielerinnen schon im Vielseitigkeitsparcours auftrumpften – die Peiner E-Juniorinnen stellten ihre Geschicklichkeit und ihre koordinativen Fähigkeiten unter Beweis und gewannen die Mannschaftswertung. Die zweite Mannschaft der PSG landete immerhin auf dem vierten von acht Plätzen.

In der Einzelwertung dominierten die Peinerinnen den Jahrgang 2012: Alyssa Lan-ders, Lia Krause und Emily Oetken belegten die Plätze eins bis drei. Im Jahrgang 2011 reichte es für Lena Putilin für den zweiten Platz, Schwester Anna Putilin gewann den Wettbewerb des 2014er-Jahrgangs. „Mit einer Zeit, in der sie auch im Jahrgang 2013 Erste geworden wäre“, lobt Lutz Benckendorf. Auf Platz drei der 2014er landete PSG-Spielerin Emma Drieschner.


In den Handballspielen hielt sich die erste Mannschaft des Ausrichters bis zum Endspiel schadlos. In der Gruppenphase gewannen die Peinerinnen all ihre Partien und durch den 7:2-Sieg über Sarstedt zog die PSG in das Finale ein, dass sie trotz hohen Vorsprungs noch gegen den FSV 1895 Magdeburg verloren. In der Gruppenphase hatte die PSG dieses Duell noch gewonnen.

Die PSG-Reserve konnte in der unteren Turnierhälfte einige Spiele ausgeglichen gestalten, landete in der Endabrechnung aber punktlos auf Rang 8. Der Titel der besten Feldspielerin ging an Melissa Eberts aus der PSG-Erstvertretung.