10. September 2019 / 19:57 Uhr

Caner Özcin schießt den FSV Optik ins Glück

Caner Özcin schießt den FSV Optik ins Glück

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Caner Özcin erzielte in Lichtenberg den goldenen Rathenower Treffer. © Christoph Laak/Archivbild
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Regionalliga Nordost: Rathenower Team feiert beim SV Lichtenberg 47 den ersten Sieg der Saison.

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Ein großes Aufatmen war am Dienstagabend bei den Spielern und Verantwortlichen des Fußball-Regionalligisten FSV Optik Rathenow zu beobachten. Nach einer Zitterpartie konnte sich das Team von Trainer Ingo Kahlisch, vor 625 Zuschauern, mit 1:0 beim SV Lichtenberg 47 durchsetzen und hat somit im siebten Spiel endlich den ersten Dreier der Saison einfahren können. Dafür bedurfte es zuvor in 90 intensiven Minuten aber auch ein Stück weit Glück, dass den Rathenowern in den letzten Spielen nicht immer zur Seite stand.

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Vor der Pause sahen die Zuschauer über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. Zwar waren die Gastgeber um die Kontrolle bemüht, richtige Durchschlagskraft konnten aber auch sie nicht entwickeln. Einzig ein Schuss von Christian Gawe, der von der Strafraumgrenze abzog und den Pfosten traf, sorgte für Gefahr. Optik hatte offensive bis dahin nur wenig anzubieten. "Wir sind gar nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, haben nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben", erklärte Trainer Ingo Kahlisch.

Ingo Kahlisch: "Die Punkte sind auch wichtig für den Kopf"

Nach der Pause wurden die Gastgeber mutiger und erspielten sich nun auch mehrere gute Möglichkeiten. Genutzt wurden diese aber nicht. Und als der Ball dann doch im Netz der Rathenower lag, hatte der Linienrichter etwas dagegen und zeigte eine Abseitsstellung an. Zehn Minuten vor dem Ende stellte Optik den Spielverlauf dann ein wenig auf den Kopf. Caner Özcin kam aus zehn Metern frei zum Schuss und traf zum umjubelten Tor der Tages. „Da haben wir mal einfach gespielt und Caner hat einfach mal gegengehauen. Wir freuen uns über die drei Punkte, die für den Kopf wichtig waren. Aber es war unsere schwächste Saisonleistung, das muss man auch ehrlich sagen“, so Ingo Kahlisch nach dem Spiel.

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KW 37: Phönix Wildau verlor im Landespokal mit 0:4 (0:2) gegen den FC Energie Cottbus. "Mit viel Leidenschaft, Einsatz und Zweikampfstärke haben wir es dem Energie-Team nicht leicht gemacht, gegen uns die Tore zu erzielen“, resümierte Wildau-Coach Michael Werner. Ein Beispiel dafür ist dieses Bild: Wildaus Ronny Brendel (r.) probiert alles, um den Cottbuser Berkan Taz nicht vorbeikommen zu lassen. ©
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Die Rathenower haben sich damit auf den 16. Tabellenplatz verbessert, sind vorerst am SV Babelsberg 03 vorbei gezogen und müssen am Samstag erneut auswärts antreten. Dann geht es zum VfB Auerbach, der nur einen Platz vor den Rathenowern rangiert. "Morgen ist frei und am Donnerstag schauen wir dann auf Auerbach. Wenn wir dieses Spiel rum haben, haben wir eine intensive Phase mit vier sportlichen Brettern überstanden", blickt Ingo Kahlisch bereits auf die nächste Partie voraus.

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