26. Januar 2019 / 23:11 Uhr

Wirbel um Carlo Ancelotti! Ex-Trainer des FC Bayern sieht bei Neapel-Spiel Rot

Wirbel um Carlo Ancelotti! Ex-Trainer des FC Bayern sieht bei Neapel-Spiel Rot

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter Daniele Doveri schickt Neapels Trainer Carlo Ancelotti vom Platz.
Schiedsrichter Daniele Doveri schickt Neapels Trainer Carlo Ancelotti vom Platz. © imago/LaPresse
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Der frühere Trainer des FC Bayern München muss beim 0:0 des SSC Neapel gegen AC Mailand seinen Platz räumen - weil er sich mit Schiedsrichter Daniele Doveri angelegt hatte.

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Fußballtrainer können auch im kalten Januar heißblütig sein. Das beweist nicht nur Manuel Baum vom FC Augsburg, der sich bei der Bundesliga-Niederlage in Mönchengladbach (0:2) Schiedsrichter Harm Osmers vorknöpfte und auf der Pressekonferenz kaum mehr zu bremsen war, sondern auch Carlo Ancelotti. Der frühere Trainer des FC Bayern München verlor beim Remis seines Klubs SSC Neapel gegen AC Mailand die Fassung und sah von Schiedsrichter Daniele Doveri die "Rote Karte".

Das Duell des Zweiten gegen den Dritten in der italienischen Serie A ist ohne Tore zu Ende gegangen. AC Mailand spielte vor heimischer Kulisse nur 0:0 gegen Neapel. Die Norditaliener sind mit 35 Punkten weiter Vierter der Tabelle. Neapel (48 Punkte) bleibt erster Verfolger von Spitzenreiter Juventus Turin (56), der am Sonntag in Rom gegen den Tabellen-Siebten Lazio (32) antreten muss. Allerdings verlieren die Neapolitaner die Turiner immer weiter aus den Augen.

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Zuletzt ärgerte sich Ancelotti massiv über Rassismus in Italien

Es ist das zweite Mal, dass der eigentlich für Ruhe und Besonnenheit bekannte Ancelotti die Fassung verliert - diesmal allerdings aus einem deutlich harmloseren Grund als zuvor. Mitte des Monats ärgerte sich die Trainerlegende über die Untätigkeit gegen Rassismus in den italienischen Fußball-Stadien. „Ich habe das Glück gehabt, neun Jahre im Ausland gearbeitet zu haben, und diese Sachen sind bezwungen worden, vor allem in England“, sagte der 59-Jährige laut italienischer Nachrichtenagentur ADN Kronos. In Italien hingegen habe man das versäumt.

„Leider gehen die Ignoranten und die Schlechterzogenen immer noch ins Stadion“, sagte Ancelotti. Die sollten hingegen einen „Kurs in Sachen Bürgersinn und Respekt“ machen. Hintergrund sind rassistische Chöre, die zuletzt auch den Neapel-Spieler Kalidou Koulibaly getroffen hatten. Seitdem wird diskutiert, wie man das Problem in den Griff bekommt. Der rechte Innenminister Matteo Salvini hatte sich zuletzt dagegen ausgesprochen, wegen rassistischer Chöre Spiele abzubrechen.

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