09. Dezember 2019 / 17:47 Uhr

Bericht: Carlo Ancelotti beim SSC Neapel vor der Entlassung - Gennaro Gattuso soll neuer Trainer werden

Bericht: Carlo Ancelotti beim SSC Neapel vor der Entlassung - Gennaro Gattuso soll neuer Trainer werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Carlo Ancelotti soll beim SSC Neapel keine Zukunft mehr haben. Sein Nachfolger als Napoli-Trainer wird angeblich Weltmeister Gennaro Gattuso.
Carlo Ancelotti soll beim SSC Neapel keine Zukunft mehr haben. Sein Nachfolger als Napoli-Trainer wird angeblich Weltmeister Gennaro Gattuso. © Getty
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Carlo Ancelotti ist beim SSC Neapel offenbar nur noch ein Trainer auf Zeit. Der Ex-Coach des FC Bayern soll nach dem Champions-League-Spiel gegen Genk noch in dieser Woche ersetzt werden, berichten italienische Medien. Weltmeister Gennaro Gattuso ist als Nachfolger im Gespräch.

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Trainer-Wirbel um Carlo Ancelotti beim SSC Neapel! Der frühere Chefcoach des FC Bayern München hat laut übereinstimmenden italienischen Medienberichten keine Zukunft bei beim Champions-League-Teilnehmer, der am Dienstag (18.55 Uhr) gegen den KRC Genk in der Gruppe mit Liverpool und Salzburg um das Weiterkommen kämpft. Zum Trainer-Wechsel könnte es demnach bereits in dieser Woche kommen.

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Das Portal CalcioNapoli24 bringt bereits einen Nachfolger ins Spiel. Weltmeister Gennaro Gattuso soll von Ancelotti übernehmen, der mit dem SSC aktuell nur auf dem siebten Platz der Serie A steht. Napoli hat nach 15 Spieltagen bereits 17 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Inter Mailand - angesichts von Investitionen von knapp 130 Millionen Euro ist das zu wenig für die Ansprüche von Klubchef Aurelio de Laurentiis, der nun offenbar bereit ist, nach anderthalb Jahren mit Ancelotti die Reißleine zu ziehen.

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Spieler-Meuterei wegen Klubchef de Laurentiis?

Der einstige Erfolgstrainer hatte Napoli im Juli 2018 übernommen, nachdem er etwa ein Jahr zuvor nach einem enttäuschenden Saisonstart beim FC Bayern entlassen und von Trainer-Urgestein Jupp Heynckes ersetzt worden war. In seiner ersten Saison wurden die Süd-Italiener Vizemeister, seit Sommer ist allerdings im ganzen Verein der Wurm drin. De Laurentiis, von Beruf Filmproduzent, hatte mit erratischem Verhalten eine Spieler-Revolution provoziert. Statt in ein von de Laurentiis einberufenes Trainingslager fuhren die Profis um Dries Mertens und Lorenzo Insigne im Anschluss an das 1:1 gegen Salzburg in der Champions League direkt nach Hause, weil sie die Anordnung offenbar als Bestrafung aufgefasst hatten.

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Wie die italienische Zeitung Corriere dello Sport berichtet, soll es außerdem Attacken gegen Profis gegeben haben. Piotr Zielinski und Allan sollen Opfer von Vandalismus geworden sein. Die beiden Mittelfeldspieler seien in ihrem Auto angegriffen worden. Zudem hat es wohl einen Einbruchs-Versuch gegeben.Abwehrchef Kalidou Koulibaly habe derweil zu härteren Mittel gegriffen und aus Angst vor den eigenen Fans für sich und seine Familie gar einen Bodyguard verpflichtet, der sie rund um die Uhr bewacht.

Von einem Bruch zwischen Ancelotti und der Mannschaft ist den Medienberichten zufolge nicht die Rede, die Zusammenarbeit zwischen der 60-jährigen Trainer-Ikone und seinem Spielerkader soll weiterhin gut sein. Im Hintergrund habe de Laurentiis allerdings schon einen Deal mit Gattuso geschlossen, der zuletzt von November 2017 bis Mai 2019 bei AC Mailand unter Vertrag stand und als Spieler vor 13 Jahren Weltmeister in Deutschland wurde. Der 41-Jährige soll demnach bereits am Mittwoch übernehmen.

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CalcioNapoli24 berichtet unter Berufung auf eigene Informationen, dass de Laurentiis den Trainerwechsel mit Hilfe von Super-Berater Jorge Mendes (der unter anderem Ronaldo berät) eingefädelt habe. Unabhängig davon, ob Napoli am Dienstag gegen Genk das Ticket für die K.o.-Phase lösen kann, scheint die Zeit von Ancelotti beim SSC Neapel abgelaufen zu sein. Die Italiener müssen gegen die von Ex-HSV-Coach Hannes Wolf betreuten Belgier gewinnen, um ihren Platz im Achtelfinale abzusichern - und nicht auf das Parallelspiel zwischen Liverpool und Salzburg schauen zu müssen.

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