29. Oktober 2019 / 08:23 Uhr

"Carruth on fire" - Auf den Keeper der Lausitzer Füchse ist Verlass

"Carruth on fire" - Auf den Keeper der Lausitzer Füchse ist Verlass

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
MacMillan „Mac“ Carruth ist zur Zeit in bestechender Form.
MacMillan „Mac“ Carruth ist zur Zeit in bestechender Form. © Matthias Rietschel
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Am kommenden Mittwoch empfangen die Füchse die Dresdner Eislöwen. Die wiedererlangte Form haben sie insbesondere ihrem starken Rückhalt MacMillan „Mac“ Carruth zu verdanken.

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Weißwasser. Mit fünf gewonnenen Zählern nach zwei Siegen am Wochenende haben die Lausitzer Füchse die Schmach vom 1:7 letzten Dienstag in Landshut schnell wieder wettgemacht. Dennoch stellte sich immer wieder die Frage: Wie konnte es nach zuvor guten Defensivleistungen und zwei vollen Erfolgen zu diesem Einbruch kommen? Für einen war die Partie bei den Niederbayern besonders bitter: Maximilian Franzreb.

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Die Dresdner Eislöwen müssen gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3) Toren eine nicht vorgesehene Heimniederlage einstecken. Zur Galerie
Die Dresdner Eislöwen müssen gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3) Toren eine nicht vorgesehene Heimniederlage einstecken. ©
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Seit nun sieben Partien spielt Weißwassers Torhüter Mac Carruth auf ganz hohem Niveau. Mit 92,7 Prozent gehaltener Schüsse hat der Amerikaner die beste Fangquote der DEL2. Nur beim 6:4 der Ostsachsen in Dresden kassierte der Schlussmann mehr als zwei Gegentore. In Landshut spielte dann Franzreb. „Dieser Einsatz war seit etwa zwei Wochen abgesprochen. Schließlich benötigt Mac Carruth auch mal eine Verschnaufpause“, berichtete EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach anschließend.

Mag sein, dass der Berliner Förderlizenzkeeper bei ein oder zwei Treffern nicht ganz so glücklich aussah. Allerdings wurde er von seinen Vorderleuten auch sträflich im Stich gelassen, derweil sich Landshut in einen Rausch spielen durfte. Als die Füchse dann am Freitag in Freiburg mit 3:2 nach Verlängerung siegten, wurde Trainer Corey Neilson nach der Erklärung für die zwei Gesichter seiner Mannschaft gefragt. „Wir waren in Landshut nicht aktiv genug, haben vor allem defensiv viele Fehler gemacht. Dabei hat der EVL viel defensiver gespielt als Freiburg. Und unser Goalie Mac Carruth hat in den anderen Spielen wirklich stark gehalten“, resümierte der Oberfuchs, der damit zumindest indirekt die Franzreb-Leistung kritisierte.

EHC-Puckfänger als Unterschiedsspieler

Weil der 23-Jährige sowohl in Berlin wie auch in Weißwasser ausländische Konkurrenten vor die Nase gesetzt bekam, fehlt ihm einfach Wettkampfpraxis. Sebastian Dahm in Berlin und Mac Carruth in Weißwasser spielen zudem konstant gut. Der Füchse-Torwart avanciert inzwischen zum Fan-Liebling. Nicht erst seit dem 6:2-Sieg über Crimmitschau feiern die blau-gelben Schlachtenbummler den 27-Jährigen mit „Carruth on fire“-Rufen. Wer Augenzeuge des Duells der Ost- mit den Westsachsen wurde, kommt einfach nicht umhin, den EHC-Puckfänger als den „Unterschiedsspieler“ herauszustellen.

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Denn das Match war wesentlich enger, als es das 6:2 vermuten lässt. Und der ETC hatte diverse Top-Torchancen, die Carruth reihenweise entschärfte. „Mac ist bei uns zuständig für die besonderen Momente. Er hat wieder Dinger gehalten, die an sich nicht zu halten sind. Damit aber gibt er der Mannschaft ein gutes Gefühl. Unser Spiel ist so ausgelegt, dass auch der Kontrahent zu Einschussmöglichkeiten kommt. Das ist ja nie zu verhindern. Dann aber wissen wir hinten einen ganz sicheren Rückhalt“, schwärmte Neilson.

Er verkündete gleich noch mit, dass der Drei-Monats-Probevertrag von Stürmer Robert Farmer verlängert wird: „Mit seiner Größe, seiner Schnelligkeit, seinen Fähigkeiten und seiner körperlichen Präsenz ist Robert ein ganz wichtiger Baustein des Teams.“ Und weil diesmal nach dem Derby vor dem Derby ist, hofft man im Lager der Weißwasseraner auch morgen gegen die Dresdner auf einen überragenden Mac Carruth.

S. Matthieu

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