20. August 2021 / 16:14 Uhr

Causa Pinder: ZFC Meuselwitz' Präsident Wolf bleibt ganz ruhig

Causa Pinder: ZFC Meuselwitz' Präsident Wolf bleibt ganz ruhig

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Holm Pinder
Der Verein hat in ZFC-Coach Holm Pinder vollstes Vertrauen. © Mario Jahn
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"Schon ganz andere Negativserien gehabt": Auch nach fünf Niederlagen am Stück steht Trainer Holm Pinder beim ZFC Meuselwitz nicht zur Debatte. Die Ursache für die Talfahrt sieht Präsident Hubert Wolf in individuellen Abwehrfehlern.

Meuselwitz. „Wir sind da ruhig und abgeklärt“, betont Hubert Wolf. Der Präsident des ZFC Meuselwitz wirkt tatsächlich gelassen und reagiert sehr sachlich auf die gegenwärtige Ergebnis-Krise der Zipsendorfer Regionalliga-Fußballer: „Wir haben in den 28 Jahren, die ich hier Präsident bin, doch schon ganz andere Negativserien gehabt als fünf Niederlagen.“ Deshalb werde er jetzt auch nicht nervös.

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Krasse Patzer

Dennoch wird es zumindest im Hinblick auf das Samstagspiel gegen Carl Zeiss Jena (Anstoß 13.30 Uhr) in der Anfangs-Elf wohl einige Veränderungen geben. Das habe Wolf abgestimmt mit Trainer Holm Pinder. Dieser stehe übrigens nicht zur Disposition. „Der Trainer ist unterdessen 50 Jahre alt, mit allen Wassern gewaschen und sehr erfahren“, betont Wolf und sagt: „Außerdem müsste er sich quasi selbst entlassen, er ist ja Vizepräsident. Was wir brauchen, sind 100 Prozent Loyalität, und die sind bei Holm gegeben. Außerdem sind Trainer bei uns üblicherweise über längere Zeit engagiert.“

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Die Ursachen für die derzeitige Talfahrt sieht Wolf in individuellen Abwehrfehlern. „Sieben oder gar acht unserer elf Gegentore resultierten aus solch krassen Patzern. Das müssen wir abstellen“, fordert der ZFC-Chef und bedauert zudem, dass Routinier René Eckardt verletzungsbedingt wohl noch zwei Wochen fehlen wird.